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verwildert sind, dem zarteren hin und wieder zu zeigen geneigt ist.Aber der Gedanke einer ernstlichen Werbung war nie in ihrer Seeleaufgetaucht. Nunmehr aber traf sie eine Ahnung der Wahrheit,die vielleicht weniger durch die Worte, als vielmehr durch das ganzeBenehmen ihres Gefährten geweckt wurde.
Als Mabel mit Ernst in das faltige, 'ehrliche Gesicht desWegweisers blickte, gewannen ihre Züge den Ausdruck der Sorgeund der Bekümmerniß; dann begann sie wieder in einer so gewin-nenden Weise zu sprechen, daß Pfadfinder, obgleich ihre Worte dieAbsicht hatten, ihn znrückzuweisen, nur noch mächtiger durch sieangezogen wurde.
„Ihr und ich sollten einander verstehen, Pfadfinder," sagte siemit aufrichtigem Ernste, „und es sollte sich keine Wolke zwischenuns legen. Ihr seyd zu aufrichtig und offen, als daß ich Euch nichtauch mit Aufrichtigkeit und Offenheit entgegen kommen sollte. Ge-wiß, gewiß — Ihr habt mit allem dem nichts sagen wollen; eshat keine andere Verbindung mit Euren Gefühlen, als- die derFreundschaft, welche ein Mann von Eurem Wissen und Charakterfür ein Mädchen wie ich natürlicherweise fühlen kann.
„Ich glaube, 's ist alles natürlich, Mabel; ja, das glaub' ich.Der Sergeant sagt mir, er hätte solche Gefühle gegen Ihre Muttergehegt; und ich denke, ich habe auch etwas der Art Lei den jungenLeuten gesehen, welche ich von Zeit zu Zeit durch die Wildniß ge-leitete. Ja, ja; ich darf sagen, 's ist alles natürlich genug; deshalbkommt es auch so leicht, und es wird einem so wohl dabei ums Herz."
„Pfadfinder, Eure Worte machen mich unruhig. Sprechtdeutlicher, oder laßt uns den Gegenstand für immer abbrechen.Ich glaube nicht, — ich kann nicht glauben, daß — daß Ihr mirwolltet zu verstehen geben —" die Zunge des Mädchens stotterte,und die jungfräuliche Schaam gestattete ihr nicht, das, was sie sogerne noch gesagt hätte, zu vollenden. Sie sammelte jedoch ihrenMuth wieder, und entschloß sich, so bald und so unumwunden als