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verstohlenen Blick auf seine schöne Gefährtin, deren Wangen er-glühten und deren Angen leuchteten unter dem Feuer der Gefühle,welches die Neuheit ihrer ergreifenden Lage anfachte — „und Allesmuß ihnen gehorchen. Sehen Sie jene Tande, die gerade gegendas Ufer sich hinunter läßt, dort in einer Linie mit dem umgestürztenKastanienbauni?"
„Gewiß, denn es ist ja das einzige lebendige Geschöpf, welchessich außer uns in dieser weiten Einsamkeit blicken läßt."
„Nicht doch, Madel, nicht doch; die Vorsehung schafft keinLeben, um cs ganz allein hinzubringen. Da stiegt gerade ihrMännchen ans; es hat auf einer andern Seite des Ufers Nahrunggesucht; aber es wird nicht lange von seiner Gefährtin getrenntbleiben."
„Ich verstehe Euch, Pfadsinder;" erwiederte Mabel mit süßemLächeln, obgleich sie dabei so ruhig blieb, als ob sie mit ihremVater spräche. „Aber ein Jäger kann auch in dieser wilden Ge-gend eine Gefährtin finden. Die indianischen Mädchen sind, sovielich weiß, zärtlich und treu, denn so war wenigstens das WeibArowhead's, obgleich ihr Gatte weit öfter die Stirne runzelte, alslächelte."
„Das würde nimmermehr angehen, und nie etwas Gutes da-bei herauskommen. Art darf nicht von Art, und Land nicht vomLande lassen, wenn einer sein Glück finden will. Wenn ich freilichJemand, wie Sie, treffen könnte, die einen Jäger zu heirathcn sichentschlösse, und meine Unwissenheit und Rauhheit nicht verspottete,dann würden mir sicher alle Mühen der Vergangenheit nur wiedas Spielen des jungen Hirsches und meine künftigen Tage imGlanze der Sonne erscheinen."
„Jemand wie ich? Ein Mädchen von meinen Jahren undmeiner Unbesonnenheit möchte kaum eine paffende Gefährtin fürden kühnsten Kundschafter und den sichersten Jäger an den Gränzenabgeben."