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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Der Sergeant zögerte, denn er war zu sehr an die Disciplingewöhnt, um regelmäßigen Befehlen ^entgegen zu handeln. Auchmißfiel ihm jeder Schein von Wankelmuth, und zudem hatte ereine große Achtung vor der Seemannskunst seines Verwandten.Während er so überlegte, kam Cap von seinem Platze, den er seiteiniger Zeit an der Seite des Steuermanns eingenommen hatte,und näherte sich der Gesellschaft.

Meister Eau-douce," sagte er, als er nahe genug war, umverstanden zn werden;ich komme. Euch zu fragen, ob Euch nichtin der Nähe ein Ort bekannt ist, wo mau den Kutter ans Uferbringen könnte. Der Zeitpunkt ist gekommen, welcher zn diesemschweren Entschluß drängt."

Dieser Augenblick der Unentschlossenheit von Seite Caps sicherteJaspers Sieg. Er sah den Sergeanten an, und ein Kopfnickenversicherte den jungen Mann, daß ihm in Allem willfahrt sep.Er zögerte daher nicht, die Minuten, welche so kostbar zu werdenansingcn, zu benützen.

Soll ich das Steuer nehmen," fragte er Cap,und sehen,ob wir einen Schlupfhafen, der dort im Lee liegt, erreichenkönnen?"

Macht es so, macht es so," sagte der Andere mit einigemRäuspern, denn er fühlte das Gewicht der Verantwortlichkeit umso schwerer auf seiner Schulter lasten, da er sich seine Unwissenheiteingestehen mußte.Macht es so, Eau-donce, denn, um von derLeber weg zu reden, ich sehe nicht ein, was man Besseres thunkönnte. Wir müssen entweder ans Land kommen oder versinken."

Jasper verlangte nicht weiter. Er eilte nach hinten und hattebald die Speichen des Steuerrads in seinen Händen. Der Lootsewar auf das Folgende vorbereitet und anfeinen Wink seines jungenGebieters wurde der Fetzen Segel, welcher noch ansgesetzt war,gestrichen. In diesem Augenblick hob Jasper, der seine Zeit inAcht nahm, das Steuer. Der obere Theil eines Stagscgels wurdeDer Pfadfinder. 3. A»fl. 22