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„Er war höflich, Bruder Cap," erwieberte der andere, indemer seine Hand sinken ließ, da sein Soldatenstolz ihn veranlaßthatte, die militärische Begrüßung zu erwiedern; „er war höflich»und das ist so viel, als man von einem Franzosen erwarten kann.Was er damit wirklich meinte, kann wohl Niemand sagen."
„Er setzt sich gewiß nicht umsonst bei diesem Wetter der Seeaus. Je nun, lassen wir ihn einlanfen, wenn er kann, indeßwir, wie muthige englische Matrosen, uns ans dem Wasser haltenwollen."
Das klang wohl schön; aber Cap blickte doch neidisch ans denglänzenden schwarzen Rumpf des Mvntealm, sein flatterndes Segelund die verschwimmenden Spierenkrcutznngen, bis sich sein Bildimmer mehr und mehr verwischte und zuletzt wie ein wesenloserSchatten in dem Nebel verschwand. Cap wäre gerne seinem Fahr-wasser gefolgt, wenn er es hätte wagen dürfen: denn die Aussichtauf eine zweite Sturmnacht mitten auf dem wilden Wasser,welches rund um ihn her tobte, hatte in der Thal wenig Tröst-liches für ihn. Sein seemännischer Stolz gestattete ihm jedochnicht, eine Unbehaglichkeit kund zu geben, und die seiner ObhutAnvertrauten verließen sich auf seine Kenntnisse und Geschicklichkeitmit dem blinden und unbedingten Vertrauen, welches bei Unkun-digen so gewöhnlich ist.
Es vergingen nun einige Stunden, und die Finsterniß begannwieder die Gefahren des Send zu vermehren. Doch hatte einNachlassen der Kühlte Cap veranlaßt, wieder einmal in den Windumznlcnken, und der Kutter lag die ganze Nacht über, wie früher,bei, wobei er jedoch stets nach vorn trieb und gelegenheitlichvierte, um vom Lande abzuhalten. Wir wollen übrigens nicht beiden Ereignissen dieser Nacht verweilen, da sie so ziemlich dieselbenwaren, wie bei andere» Kühlten; — ein Schwanken des Schiffes,ein Gischen des Wassers, ein Spritzen des Schaumes, und Erschüt-terungen, welche das von den Wellen hin und hergestoßenc Fahrzeug