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Fahrzeugs glänzten, wenn sie ans einer Welle anftanchtcn, undschienen zu zürnen, während der Wind durch das Tackclwerk heulteund in den tausend Tönen eines Schiffes hernmorgelte, so daß mandavor nicht einmal das auf den französischen Schiffen gewöhnlicheRnfen nnd Schreien vernehmen konnte.
„Mag er sich heiser schreien," grollte Cap. „Wir haben jetztkein Wetter, in dem man sich Geheimnisse zuflüstcrn kann. AnBackbord das Ruder, Herr!"
Der Mann am Steuer gehorchte, nnd der nächste Wogcngußtrieb den Send so nahe gegen die Windviernng des Schiffes hinab,daß selbst der alte Seemann einen Schritt zurückprallte nnd er-wartete, daß, so bald die Wellen den Schnabel wieder in die Höhebrächten, die vordersten Büge gerade in die Planke» des Gegnerstreiben müßten. Dieß geschah jodvch nicht; denn als der Kuttersich wieder aus seiner geduckten Stellung, die der eines lauerndenPanthers vor dem Sprunge glich, aufrichtete, schoß er vorwärtsnnd im nächsten Augenblick an dem Stern des feindlichen Schiffesvorüber, wobei er gerade noch dessen Spcnkcrspier-Ende mit seinereigenen unteren Rah klärte.
Der junge Franzose, welcher den Montealm befehligte, sprangauf den Hackcbord, lüpfte mit jenem zierlichen Anstand, der auchden niedrigsten Handlungen seiner Landsleute eine gewisse Feinheitverleiht, seine Mütze, und winkte einen lächelnden Gruß, als derSend vorüber schoß. Es lag, da die Umstände keine andern Mit-theilungen gestatteten, eine gewisse Leutseligkeit nnd feine Bildungin diesem Akt der Höflichkeit, die aber bei Cap verloren ging; dennmit dem seinem Lentc-Schlag eigenen Instinkt schüttelte er drohendseine Faust und brummte vor sich hin:
„Ja, ja, es ist ein v—s Glück für euch, daß wir keinschweres Geschütz hier an Bord haben, sonst wollte ich euch etwaszusenden, was euch neue Kajütenfenster nöthig machen dürfte.Er will uns zum Besten haben, Sergeant." «