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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Wir haben einen Lauf gemacht, vor dem man allen Respekthaben muß, Kapitän," crwicderte der Mann, an welchen die vorigeBemerkung gerichtet war.Dieß ist das französische KönigsschiffL,ee-m^ Laim (so Illontoalm), und segelt nach dem Niagara, wosein Eigner eine Garnison und einen Hafen hat. Wir haben einenrespektablen Lauf gemacht."

Ach, hol' ihn der Henker! Wie ein achter Franzose rennt eraugenblicklich dem Hafen zu, so bald er einen englischen Kiel sicht."

Es möchte für uns gut sehn, wenn wir ihm folgen könnten,"crwicderte der Mann mit zaghaftem Kopfschütteln, denn wir kom-men hier oben an dem Ende des Sees in eine Bap, nnv cs istzweifelhaft, ob wir je wieder aus ihr herauskommen."

Pah, pah, Mann! Wir haben die offene See vor und einenguten englischen Boden unter uns. Wir sind keine Johnny Cra-pauds, um uns wegen eines Windstoßes hinter eine Bergspitze oderein Fort zu verstecken. Vergeht Euer Steuer nicht, Herr!"

Dieser Befehl wurde wegen des drohenden Näherrückens desfeindlichen Schiffes gegeben. Der Send schoß nun gerade auf dieKiel-Kinnback des Franzosen zu, und da die Entfernung zwischenden beiden Fahrzeugen sich bis auf hundert Ellen vermindert hatte,so war es einen Augenblick zweifelhaft, ob Raum genug vorhandensey, um an einander vorbei zu kommen.

An Backbord, an Backbord das Ruder, und hinten vorbei!"rief Eap.

Man sah die Schiffsmannschaft des Franzosen sich windwärtsversammeln und einige Mnskctcn anlcgen, als ob sie der Mann-schaft des Scud befehlen wolle, sich fern zu halten. Auch wurdennoch andere Gebärden bemerkt, aber der See war zu wild unddrohend, um irgend eine feindselige Demonstration zuznlassen. Ansden Mündungen der zwei oder drei leichten Kanonen am Borde desSchiffs tropfte Wasser, und Niemand dachte daran, sich ihrer indiesem Sturme bedienen zu wollen. Tic schwarzen Seiten des