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mit einem Schiff zusammenzutreffen. Der Send selbst erschiendenen, welche er trug, wie ein einzelner Wanderer in der Wildniß,und dieses Zusammentreffen glich dem zweier einsamer Jäger unterdem breiten Blättergewölbe, welches damals so diele MillionenMorgen des amerikanischen Festlandes bedeckte. Der eigenthümlicheWetterstand diente dazu, das Romantische und säst Uebernatürlichedieser Begegnung zu steigern. Cap allein war an derartige Erschei-nungen mehr gewöhnt; aber doch bebten auch seine eisernen Nervenunter den Gefühlen, welche die wilden Züge dieser Scene erweckten.
Das fremde Schiff befand sich ungefähr zwei Kabellängen vordein Send, stand mit seinen Bügen quer gegen den Wind, undsteuerte in einem Curse, daß der letztere wahrscheinlich in einerEntfernung von einigen Ellen daran vorbeikommen mußte. Eswar vollständig aufgetakelt und in der stürmischen Nebellnft konnteselbst das geübteste Auge keine Unvollkommenheit in seinem Bauund seiner Takelage erkennen. Die einzige losgemachte Leinwandwar das dicht gercefte große Marssegel, und zwei kleine untereStagsegel, das eine vorn, das andere hinten. Doch die Gewaltdes Windes drängte das Fahrzeug so heftig, daß es sich fast bisan seine Dcckbalkenendeu nmbcugte, wenn cs nicht durch das Steigender Wellen unter seinem Lee aufgcrichtet wurde. Die Spierenwaren alle an ihrer Stelle, und an der Bewegung, welche mit einerGeschwindigkeit von vier Knoten in der Stunde von Statten ging,konnte man erkennen, daß es ein wenig frei steuerte.
„Der Bursche muß seine Stellung gut kennen," sagte Cap,als der Kutter mit einer Geschwindigkeit, welche beinahe der desSturmes glich, ans das Schiff zuflog, „denn er steht so kühn gegenSüden an, daß er dort sicher einen Hasen oder Ankerplatz zu finde»weiß. Kein vernünftiger Mensch würde in dieser Weise frei davonfahren, ohne genau zu wissen, wohin er will; es müßte denn sepn,daß ihn der Sturm, einer Wolke gleich, vor sich hcrjagte, wie dießbei uns der Fall ist."