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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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werden, halte ich wich doch und Ihr werdet mir beistimmen,Jasper für zu gut, um einen gemeinen Soldaten zu heirathen."

Als Mabel so offen sprach, erröthete sic unwillkührlich, ob-gleich dieß in der Dunkelheit von ihrem Gefährten nicht bemerktwurde, und lächelte dabei, wie Jemand, welcher fühlt, daß derGegenstand, von so zarter Natur er auch seyn mochte, aufrichtigbehandelt zu werden verdiene. Jasper jedoch schien ihre Lage voneinem verschiedenen Gesichtspunkte aus zu betrachten.

Es ist wahr, Mabel," sagte er,Sie sind nicht, was manim gewöhnlichen Sinne des Worts eine Dame nennt"

In keinem Sinne des Worts, Jasper," unterbrach ihn dasedle Mädchen mit Lebhaftigkeit,und ich hoffe, ich bin in diesemPunkte frei von aller Eitelkeit. Die Vorsehung hat mich zu derTochter eines Sergeanten gemacht, und ich bin zufrieden mit derStellung, in der ich geboren bin."

Aber nicht alle bleiben in der Stellung, in der sie geborensind, Mabel. Einige erheben sich über dieselbe, und einige sinke»noch tiefer. Viele Sergeanten sind Offiziere, sogar Generale ge-worden, und warum sollten Sergeanten-Töchter nicht Offiziers-srauen werden können?"

In dem Falle von Sergeant Dunhams Tochter weiß ichkeinen bessern Grund anzugcben, als daß mich wahrscheinlich keinOffizier zu seinem Weibe machen will," erwiederte Mabel lachend.

Sie mögen so. denken; aber es gibt einige im Fünfundfünf-zigsten, die das besser wissen. Es ist gewiß ein Offizier in diesemRegiment, welcher Sie zu seiner Frau zu machen wünscht."

Mit der Schnelligkeit des Blitzes eilten Mabels Gedankenüber die fünf oder sechs Subaltern-Offiziere des Corps weg, derenAtter und Neigungen auf einen derartigen Wunsch mochten schlie-ßen lassen; und wir würden vielleicht ihren Gesinnungen Unrechtthun, wenn wir cs verschwiegen, daß einen Augenblick das Gefühlder Freude lebhaft in ihrem Busen aufleuchtete, als sie sich die