Druckschrift 
2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
Entstehung
Seite
269
Einzelbild herunterladen
 

269

des QnarticrmcisterS, welche er mehr als einmal an sie richtenmuhte, bis sic gehört wurden, nur mit Gleichgültigkeit hinnahm.Endlich schwieg selbst Muir, und eine tiefe Stille herrschte auf demWasser. Da fiel plötzlich unter dem Fort eine Ruderschaufel inein Boot, und der Ton war ans dem Kutter so vernehmlich, alsob er von seinem eigenen Verdeck ausgegangen sen. Dann kamein Gemurmel, wie ein Seufzen der Nacht: das Flattern einesSegels, das Knarren des Mastes und das Schlagen des Klüvers.Diesen wohlbekannten Tönen folgte eine leichte Hiclung des Knttersnnd das Blähen aller Segel.

Da kömmt der Wind, Anderson," rief Jasper dem ältestenseiner Schiffslente zu.Nimm das Steuer."

Dieser kurzen Anweisung wurde gehorcht, das Steuer gehobennnd die Buge fielen ab. Nach einigen Minuten hörte man dasMurmeln des Wassers unter dem Schnabel, und der Send schoßin den See mit der Geschwindigkeit von fünf Meilen in einerStunde. Alles dieses geschah mit tiefem Schweigen, als Jasperauf's Neue den Befehl gab:

Viert die Schoten ein wenig und haltet längs dem Lande hin."

In diesem Augenblick erschienen die drei Männer aus derNebencajütc wieder auf der Schanze.

Ihr habt wohl nicht die Absicht, Junge, unfern Nachbar»,den Franzosen allzunahe zu kommen," bemerkte Muir, welcher dieGelegenheit ergriff, ein Gespräch anzufangen.Nun, gut! Ichziehe Eure Klugheit nicht im mindesten in Zweifel, denn ich liebedie Canadier so wenig, als Ihr sie wahrscheinlich liebt."

Ich halte am Ufer wegen des Windes, Herr Muir. DerLandwind ist immer in der Nähe des Strandes am frischesten,vorausgesetzt, daß man nicht nahe genug kömmt, um die Bäumeim Lee zu haben. Wir haben die Merico-Bay zu kreuzen, unddiese wird uns bei dem gegenwärtigen Kurse gerade genug offeneSee geben."