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Vierzehntes Kapitel.
Gerade solch ein Mann, so schwach, so geistlos.
So stumpf, so todl im Blick, so weinerlich.
Hob PriamS Vorhang in der TchreckenSnachl,
Um ihm zu sagen, daß halb Troja brenne.
Shakespeare.
inzwischen ging alles auf dem Schiffe seinen gewohntenGang, Jasper schien mit seinem Fahrzeug auf den Landwind zuwarten, iirdcß die Soldaten, welche an ein frühes Anfstehen gewohntwaren, bis auf den letzten Mann ihre Schlafstätten in dem Haupt-raume ausgesucht hatten. Nur die Schiffsleute, Mnir und diebeiden Weiber waren noch auf dem Verdeck. Der Quartiermeisterbemühte sich, bei Mabel den Angenehmen zu spielen, währendunsere Heldin selbst wenig ans seine Bemühungen achtete, welchesie theilweise der soldatischen Galanterie, theilweise vielleicht auchihrem hübschen Gesichte zuschrieb, und sich an den eigenthümlich-keiten eines Schauspiels und einer Lage erfreute, die ihr so vieleReize der Neuheit darbotcn.
Die Segel waren aufgehißt, aber noch regte sich kein Lüftchenund der See war so ruhig und eben, daß an dem Kutter nicht diemindeste Bewegung zu erkennen war. Die Flnßströmung hatte ihnnicht ganz auf eine Vicrtelmeile vom Lande abgetrieben, und dalag er nun, wie festgenagelt, in der ganzen Schönheit seiner Formund seines Ebenmaaßes. Der junge Jasper war auf der Schanzeund stand nahe genug, um gelegentlich die stattfindende Unterhaltungzu vernehmen; doch wagte er es nicht, sich darein zu mischen, theilsweil er seinen eigenen Ansprüchen zu sehr mißtraute, theils weiler von den Obliegenheiten seines Dienstes in Anspruch genommenwar. Mabels schönes blaues Auge folgte seinen Bewegungen inneugieriger Erwartung und betrachtete die kleinen Begebnisse ansdem Fahrzeug mit einer solchen Aufmerksamkeit, daß sie die Artigkeiten