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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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er von dem Feind erkauft sey, und man gibt mir Hoffnung, daß mireine weitere und genauere Mittheilung in Bälde zugehen werde."

Briefe ohne Unterschriften verdienen im Kriege kaum beachtetzu werden."

Im Frieden, Dunham. Niemand kann unter gewöhnlichenUmständen von dem Schreiber eines anonymen Briefes eine ge-ringere Meinung haben, als ich selbst. Diese Handlung verräthFeigheit, Gemeinheit und Niederträchtigkeit, und ist gewöhnlich einBeweis der Falschheit sowohl, als auch anderer Laster. Aber imKriege ist es nicht derselbe Fall. Außerdem sind mir mehrere ver-dächtige Umstände namhaft gemacht worden."

Sind sie von der Art, daß eine Ordonnanz sie hören darf.Euer Gnaden?"

Gewiß, wenn es eine ist, der ich so vertraue, wie Euch,Dunham. Es wurde zum Beispiel gesagt, daß die Irokesen EureTochter und ihre Gesellschaft nur deshalb entrinnen ließen, umJaspern bei mir in Kredit zu bringen. Es heißt dabei, daß denHerren zu Frontcnae mehr daran gelegen sey, den Send mit demSergeanten Dunham und seiner Mannschaft wegznnchmen undunfern Lieblingsplan zu Nichte zu mache», als ein Mädchen undden Skalp ihres Onkels zu erbeuten."

Ich verstehe den Wink, Sir, aber ich schenke ihm keinenGlauben. Jasper kann freilich nicht treu seyn, wenn Pfadfinderfalsch ist; aber was den letzter» anbelangt, so möchte ich eben sogut Euer Gnaden mißtrauen, als ihm."

Es würde so scheinen, Sergeant; es würde in der That soscheinen. Aber Jasper ist jedenfalls nicht Pfadfinder, und ichmuß gestehen, Dunham, ich würde mehr Vertrauen in den Burschensetzen, wenn er nicht Französisch spräche."

Ich versicher' Euer Gnaden, 's ist auch keine Recommendationin meinen Augen, aber der Junge hat es durch Zwang gelernt,und da es einmal so ist, so sollte man ihn, mit Eurer Gnaden