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„Vielleicht nicht, Sergeant, vielleicht nicht; aber auch nichtbesser. Außerdem hat sich dieser Jasper brav gehalten, als ichihm das Commando des Send übergab. Kein Bursche hätte sichloyaler oder besser betragen können."
„Oder tapferer, Major Dunca». Es bekümmert mich, sehenzu müssen, Sir, daß Sie Zweifel in Jaspers Treue setzen."
„Es ist die Pflicht eines Soldaten, dem die Obhut über einenso entfernten und wichtigen Posten, wie dieser, anvertraut ist, niein seiner Wachsamkeit zu erschlaffen, Dunham. Wir haben mitzweien der listigsten Feinde, welche die Welt je hcrvorgcbracht hat,in ihrer verschiedenen Weise zu kämpfen — mit den Indianern undden Franzosen; und es darf nichts übersehen werden, was uns inNachtheil bringen könnte."
„Ich hoffe, Euer Gnaden halten mich für den Mann, demman irgend einen besonder» Grund, der einen Zweifel an Jasperrechtfertigte, anvertranen kann, da Sie mich für geeignet halten,mir dieses Commando zu übertragen?"
„Es ist nicht der Zweifel an Euch, Dunham, der mich veran-laßt, die Enthüllung dessen, was mir zur Kunde gekommen ist, zuverzögern, sondern der Widerwille, eine üble Nachricht über einenMann, auf den ich bisher etwas gehalten habe, in Umlauf zubringen. Ihr müßt wohl gut von dem Pfadfinder denken, sonstwürdet Ihr nicht wünschen, Ihm Eure Tochter zu geben?"
„Für des Pfadfinders Ehrlichkeit stehe ich mit meinem Leben,Sir," erwiederte der Sergeant mit Festigkeit und nicht ohne eineWürde in seinem Benehmen, welche auf den Vorgesetzten Eindruckmachte. „Solch ein Mann weiß gar nicht, was falsch seyn heißt."
„Ich glaube, Ihr habt Recht, Dunham; und doch hat dieseletzte Mittheilung alle meine alten Meinungen zum Wanken gebracht.Ich habe ein anonymes Schreiben erhalten, Sergeant, welches michanweist, gegen Jasper Western oder Jasper Eau-douce, wie manihn nennt, ans der Hut zu seyn. Es wird darin behauptet, daß