deren er sich an diesem Tage bedient hatte; aber sein Benehmenzeigte weniger von der freien Leichtigkeit des Jägers, als gewöhn-lich, und sein Auge schien unstet und düster. Nach einigen nichts-sagenden Worten über die vor ihnen liegende großartige Wasser-fläche wandte er sich, mit dem Ausdruck eines großen Anliegensin seinem Gesicht, gegen das Mädchen und sprach: —
„Jasper erndtcte diesen Kalasch für Sie, Mabel, ohne seineGaben sehr anzustrengen."
„Er hat sich gut gehalten, Pfadfinder."
„Kein Zweifel— kein Zweifel. Die Kugel ging hübsch durchdie Kartoffel, und Niemand hätte mehr thun können, obgleichAndere hätten eben so viel leisten mögen."
„Aber keiner leistete eben so viel!" rief Mabel mit einer Leb-haftigkeit, welche sie im Augenblick bereute; denn sie sah aus demschmerzlichen Blick des Wegweisers, wie sehr er durch diese Bemer-kung sowohl, als durch das Gefühl, mit welchem sie dieselbe aus-sprach, gekränkt wurde.
„Es ist wahr — es ist wahr, Mabel, Keiner leistete eben soviel; aber — doch ich sehe keinen Grund, warum ich meine Gaben,die von der Vorsehung kommen, verlängnen sollte — ja, ja; Keinerleistete dort so viel, aber Sie sollen sehen, was hier gethan werdenkann. Sehen Sie die Möven, welche über unfern Köpfen fliegen?"
„Sicher, Pfadfinder; es sind ihrer zn viele, um der Beobach-tung zu entgehen."
„Hier, wo sie quer über einander hinfliegen, setzte er hinzu,indem er den Hahn spannte und die Büchse erhob; „die zwei —die zwei: nun sehen Sie!"
Das Gewehr wurde mit Gedankenschnelle angelegt, als ge-rade zwei Vögel in eine Linie kamen, obgleich ihre Entfernung voneinander viele Ellen betragen mochte; der Schuß fiel, und die Kugeldrang durch die Körper der beiden Opfer. Die Möven warenkaum in den See gefallen, als der Pfadfinder seinen Vüchsenschaft