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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Ich will ihn nicht trag«,/' erwiederte unsre Heldin bescheiden,,doch möchte ich mich auch nicht von ihm trennen."

Sergeant Dnnham versetzt Euch freilich nicht in die Noth-wendigkeit, Eure Kleider zu verkaufen, mein Kind, es ist aberimmer wcggeworfcnes Geld, einen Putzartikel zu behalten, denIhr doch nie tragen könnt."

Ich würde mich ungerne von der Gabe eines Freundes trennen."

Aber der junge Mann wird um so besser von Eurer Klugheitdenken, wenn der Triumph dieses Tages vergessen ist. Es ist einartiger und anständiger Kalash, und sollte nicht wcggcworfeuwerden."

Es ist nicht meine Absicht, ihn wegzuwerfc», Madame, undwenn es Ihnen gefällt, will ich ihn lieber behalten."

Wie Ihr wollt, Kind; Mädchen in Eurem Alter übersehenoft ihren wahren Vortheil. Doch erinnert Euch, daß er, wennIhr Euch entschließt, über ihn zu verfüge», bestellt ist, und dassich ihn nicht nehmen werde, wenn Ihr ihn je einmal selbst aufge-setzt hättet."

Ja, Madame," sagte Makel mit möglichst demüthiger Stimme,obgleich ihre Angen wie Diamanten funkelten und ihre Wangensich zu den Tinten zweier Rosen rötheten, als sie den verbotenenSchmuck eine Minute lang über ihre wohlgeformtcn Schulternlegte, als ob sie versuchen wolle, wie er ihr paffe, und ihn dannruhig wieder abnahm.

Der Nest der Belustigung bot wenig Interesse. Man schoßwohl gut, aber in keinem Vergleich mit den eben erzählten Lei-stungen, und die Bewerber wurden bald sich selbst überlassen. DieDamen und die meisten Offiziere zogen sich zurück, und die übrigenFrauen folgten ihrem Beispiel. Mabel kehrte über die niedrigenFelsenplattcn, welche das Ufer des Sees bedeckten, heim, und ließden zierlichen Kalash auf ihrem »och zierlicheren Finger flattern,als der Pfadfinder zu ihr traf. Er führte die Büchse bei sich,