Jüngling non holländischer Abkunft zugestanden werden, der denwohlklingenden Namen van Valtenburg trug, gewöhnlich aber Follockgenannt wurde. Gerade als man sich über diese Ansicht entschiedenhatte, erschien der älteste Capitän, begleitet von den meisten Herrenund Damen, in festlichem Aufzuge. Ein Schweif von etlich' undzwanzig Weibern geringeren Standes folgte, unter denen auch diegewandte Gestalt, das ausdrucksvolle, blühende, lebhafte Gesichtund der zierliche Anzug Mabel Dnnham's zu sehen war.
Von Frauen, welche offiziell als zur Clafse der Damen vonStand gehörig betrachtet werden mußten, waren nur drei in deinFort. Diese waren Offiziersfranen, gesetzte ältere Damen, inderen Benehmen sich die Einfachheit des mittleren Alters zum Theilmit ihren Begriffen von dem Uebcrgewicht ihres Standes, denRechten und Pflichten der Kaste und der Etiqnettc des Rangesmischte. Die andern Frauen waren Weiber von Unteroffizierenund Gemeinen, und Mabel war im eigentlichen Sinne, wie bereitsder Quariicrmeister bemerkt hatte, die einzige sich für den Ehestandeignende Person unter ihrem Geschlecht. Allerdings waren auchnoch ein Dutzend anderer Mädchen da; sie gehörten aber noch un-ter die Kinder, und cs war keine unter ihnen, welche im Alter sovorgerückt gewesen wäre, um einen geeigneten Gegenstand der Be-wunderung abzngeben.
Um die Frauen auf eine paffende Weise zu empfangen, warein niedriges Brettergerüst unmittelbar an dem Damm des Seesaufgeschlagen worden. In der Nähe desselben waren die Preise aneinem Pfahl anfgehängt. Man hatte Sorge getragen, daß derVordersitz des Gerüstes von den drei Ladhs mit ihren Kindernbesetzt wurde, indeß Mabel und die ,Frauen der Unteroffiziere denzweiten Platz einnahmen. Die Weiber und Töchter der Gemeinenbildeten in wildem Durcheinander die Nachhut; einige standen, än-dere saßen, wie sie eben Platz finden konnten. Mabel, welche be-reits in der Eigenschaft einer untergeordneten Gesellschafterin Zutritt