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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
Entstehung
Seite
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Obgleich die regelmäßige Waffe des Regiments die Musketewar, so brachte man bei dieser Gelegenheit doch etliche und fünfzigBüchsen zum Vorschein. Jeder Offizier hatte eine, als einen Theilseiner Privatprovision, zn seinem Vergnügen; viele gehörten denKundschaftern nnd befreundeten Indianern, deren sich stets mehroder weniger um das Fort aufhielten; und einige waren das Ei-genthum des Bataillons, zum Gebrauche derjenigen bestimmt, welchezu Ergänzung des Mnndvorrathes der Jagd oblagen. Unter denen,welche eine eigene Waffe führten, waren etwa fünf oder sechs,welche in besonderem Rnfe standen und sich durch ihre Geschicklich-keit eine Berühmtheit an der Gränze erworben hatten; zweimalso viel mochten für etwas mehr, als gewöhnliche Schützen gelten;dann gab cs aber noch manche, die man für gewandt in fast jederLage hätte halten mögen, nur nicht gerade in der, in welcher siesich eben jetzt Hervorthun sollten.

Die Zielweite betrug hundert Ellen; ein Auflegen des Ge-wehrs war nicht üblich. Das Ziel bestand aus einer mit den ge-wöhnlichen Kreisen versehenen weißgcmalten Scheibe, welche imMittelpunkt das Ochsenauge hatte. Die ersten Gcschicklichkeitsver-suche begannen mit Herausforderungen unter der unedleren Claffeder Bewerber, um ihre Sicherheit und Gewandtheit in einem nn-belohnten Wetteifer zn zeigen. Es nahmen jedoch nur die gemeinenSoldaten an diesem Spiele Theil, welches für die Zuschauer, unterdenen noch kein Offizier erschienen war, wenig Interesse hatte.

Die meisten der Soldaten waren Schotten. Das Regimentwar vor einer Reihe von Jahren in Stirling und dessen Nachbar-schaft ansgehoben worden, und nachdem es in den Coloniccn an-gekommcn war, hatten sich, wie dieß auch mit Sergeant Dunhamder Fall war, viele Amerikaner mit demselben vereinigt. Im All-gemeinen waren die aus den Provinzen die erfahrensten Schützen,und nach den Proben einer halben Stunde mußte der Ruhm dergrößten Geschicklichkeit einein in der Colonie von New-Iork gebornen