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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Und Ihr befürchtet nicht, daß sie noch als ein junges WeibWittwc werden möchte? Immer unter wilden Thieren und nochwilderen Menschen man kann von Pfadfinder sagen, daß er seinLeben in seiner Hand trage/'

Jede Kugel hat ihr bestimmtes Ziel, Lundie," denn so ließsich der Major in Augenblicken der Herablassung, und wenn es sichnicht mir militärische Angelegenheiten handelte, gerne nennen;undkein Mann im Fünsundfünfzigstcn kann sich von dem Unfall einesplötzlichen Todes befreit halten. In dieser Hinsicht würde alsoMabel bei dem Tausche nichts gewinnen. Außerdem, Sir, umüber einen solchen Gegenstand von der Brust weg zu sprechen,zweifle ich sehr, ob der Pfadfinder je in einer Schlacht, oder unterden plötzlichen Wcchselfallen der Wildniß stirbt."

Und warum das, Sergeant?" fragte der Major, indem erauf seinen Untergebenen mit jener Art von Ehrfurcht blickte, welcheein Schotte jener Zeit, mehr als dieß gegenwärtig der Fall ist,vor mysteriösen Einwirkungen hegte.Er ist ein Soldat, undwas die Gefahr anbelangt, einer von denen, welche mehr als ge-wöhnlich ansgesetzt sind; und, wenn er auch keine Kapitulation hat,warum sollte er da zu entrinnen hoffen dürfen, wo cs andere nichtkönnen?"

Ich glaube nicht, daß der Pfadfinder sein eigenes Geschickfür besser betrachtet als das irgend eines andern; aber der Mannwird nie durch eine Kugel sterben. Ich habe ihn so oft sein Ge-wehr mit einer Fassung handhaben sehen, als ob cs nur ein Schäfer-stecken wäre, mitten im dichtesten Kugelregen und unter so manchenaußerordentlichen Umständen, daß ich mir nicht denken kann, es seydie Absicht der Vorsehung, ihn je auf diese Weise fallen zu lassen.Und doch, wenn irgend ein Mann in Seiner Majestät Besitzungeneinen solchen Tod verdient, so ist's der Pfadfinder."

Wir können das nie wissen, Sergeant," crwiedertc Lundie,mit gedankenvollem Ernst in seinen Zügen;und je weniger wir