„Und darf ich fragen, Sergeant, wer der glückliche Mann ist,den Ihr Euch zum Schwiegersohn ansersehen habt?"
„Der Pfadfinder, Euer Gnaden."
„Der Pfadfinder?"
„Ja, Major Duncan, und indem ich Ihnen seinen Namennenne, gebe ich Ihnen seine ganze Geschichte. Niemand ist andieser Gränze bekannter, als mein ehrlicher, braver, treuherzigerFreund."
„Das ist alles sehr wahr. Ist er aber auch so eine ArtPerson, die ein Mädchen von zwanzig glücklich machen kann?"
„Warum nicht, Euer Gnaden? Der Mann ist der erste seinesBerufs. Es gibt keinen andern Wegweiser oder Kundschafter beider Armee, der nur halb so viel Achtung besäße wie der Pfad-finder, oder sie nur halb so gut verdiente."
„Ganz richtig, Sergeant; aber ist die Achtung, die ein Kund-schafter genießt, so eine Art Ruf, um die Fantasie eines Mädchensanzusprechen?"
„Von den Fantasien eines Mädchens zu reden, Sir, ist, nachmeiner unterthänigen Meinung, eben so viel, als wenn man vondem Urtheil eines Rekruten sprechen wollte. Wenn wir uns vonden Bewegungen einer tvlpischen Rekrutenabtheilung wollten leitenlassen, so würden wir das Bataillon nie in eine anständige Liniebringen, Major Duncan."
„Aber Eure Tochter hat nichts Tolpisches an sich, denn einanständigeres Mädchen von ihrer Klaffe findet man selbst in M-england nicht. Theilt sie über diesen Punkt Eure Ansichten? —doch ich denke, sie muß wohl, da Ihr mir sagt, sie sey verlobt."
„Wir haben noch nicht über diesen Gegenstand mit einandergesprochen. Euer Gnaden; aber ich betrachte sie in ihrem Sinn fürso gut als einverstanden, nach mehreren kleinen Umständen, welcheWohl nahmhaft seyn möchten."
„Und was sind das für Umstände, Sergeant?" fragte der