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der Obere, indeß, während er sprach, ein Schatten von Melancholieüber seine harten schottischen Züge glitt, „und das hübsche Schott-land ist ein fernes Land. Nun, wenn wir auch keine Heiden undkein Hafermehl in dieser Gegend haben, so haben wir doch Hoch-wild zu schießen, und Saline in einer Fülle, wie zu Bcrwick überdem Tweed. Ist es wahr, Sergeant, daß die Mannschaft sichbeklagt, weil sic in der letzten Zeit überwildpretet und übcrtanbtworden sey?"
„Seit einigen Wochen nicht, Major Dnncan, denn wederHirsche noch Vögel sind in dieser Jahreszeit so häufig als sonst.Sic fängt zwar an, ihre Bemerkungen über den Salm zu machen,aber ich denke, wir werden ohne irgend eine ernsthafte Störungwegen der Kost durch den Sommer kommen. Nur die Schottenin dem Bataillon sprechen mehr als klug ist über den Mangel anHafermehl, und murren gelegentlich über unser Waizenbrod."
„Ah! das ist die menschliche Natur, Sergeant — reine un-verfälschte schottische Menschennatnr. Ein Haferknchen, Mann, istin der That ein angenehmer Bisten, und ich schmachte oft selbstnach einem Mund voll davon."
„Wenn dieses Gefühl so beunruhigend wird, Major Dnncan— ich meine bei der Mannschaft, Sir, denn ich möchte nicht sorespektwidrig von Euer Gnaden sprechen — aber wenn die Soldatenso ernstlich nach ihrer natürlichen Nahrung schmachten, so möchteich unterthänig empfehlen, daß etwas Habcrmehl für sie eingeführtoder in dieser Gegend bereitet würde. Man würde, meines Er-achtens, dann keine Klagen mehr hören. Ein klein wenig möchtewohl für die Kur zureichen."
„Ihr seyd ein Schalk, Sergeant, aber ich will gehangen seyn,wenn ich weiß, ob Ihr nicht recht habt. Es mag noch mancheangenehmere Dinge in der Welt geben, als Hafermehl. Einmalhabt Ihr eine angenehme Tochter, Dnnham —"
„Das Mädchen gleicht ihrer Mutter, Major Dnncan, und