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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
186
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de la Rocheaimard kann nämlich von dem plebejischen Baas undBaasin nicht die Rede sein bekam ich in der Person von Klara Ca-verly eine alte Bekannte zu Gesicht. Sie ist eine entfernte Ver-wandte ShorehamS und wurde bald mit ihrer neuen Cousine ver-traut. Eines Tages sah sie mich auf einem Tische liegen und rief»nachdem sie mich genauer betrachtet hatte:

Zwei Dinge setzen mich hier in Erstaunen, MrS. Shoreham daß Sie überhaupt eines dieser Dinger hier besitzen" ichmuß gestehen, diese Bezeichnung wollte mir nicht recht gefallenund dann, daß ich gerade dieses Tuch bei Ihnen finde."

Wie so, obere Klara?" Wie klang doch dieser Name so reizendin dem Munde meiner Gebieterin gegen das schnarrende Klärry!

Nun, einmal sieht es Ihnen sonst nicht ähnlich, für ein sozweckloses, prunkendes Ding so viel Geld auszugeben und danngleicht dieses Dingelchen einem Tuche, welches einst einer meinerBekannten gehörte das arme Kind! ihr sind jetzt die Mittel zurVerschwendung benommen! Natürlich kann hier bloS von einerÄhnlichkeit die Rede sein, da"

Nein, nein. Sie haben recht gesehen, Klara es ist inder That dasselbe Tuch. Aber für mich ist eS nicht ein Putzartikel,sondern ein Freund."

Der Leser kann denken, wie ich mich hier in die Brust warf. Es galteine Ehre für die Gattung, eine Ehre, welche me in er Stellung insbe-sondere einen Grad von Würde ertheilte, der meiner Eigenliebe höchlichschmeichelte. Klara'S Miene aber drückte unvcrholenes Erstaunen aus.

Ich werde Alles erklären," fuhr Mrs. Shoreham fort.Dieses Taschentuch ist meine eigene Arbeit und mir wegen derErinnerungen, die sich daran knüpfen, unendlichtheuer." Adrienneerzählte dann die ganze Geschichte nnd auch Klara Caverly wurdenun meine Freundin, wie ich wohl sagen darf. Ja, diese Klara,welche mich früher nur mit Gleichgültigkeit oder gar mit Wider-willen angesehen hatte, küßte mich jetzt, während ihre Thränen auf