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Unterredung in einem tete-ä-teto gegen ihren Gatten. „Dort derMann, der, ohne selbst einen Heller zu besitzen, unsere Tochterhaben will, — hier ein armes Mädchen, welches den Mann ihrerWahl ausschlägt, weil sie ohne einen Heller Vermögen ist!""
„So viel thut die Erziehung, meine Liebe. Je nach denGrundsätzen, die wir in zarter Jugend eingepflanzt erhalten, werdenwir eben sowohl schmutzige Egoisten, als jeder Selbstverläugnungfähig. ES läßt sich allerdings nicht verkennen, daß in unseremAmerika die Glücksjägerei seit den letzten zehen Jahren Riesen-schritte gemacht hat und um so ungescheuter mit ihren Anmaßungenhervortritt, als es uns mehr denn anderen Ländern jan socialenSchranken, sie abzuwehren, gebricht."
„Adrienne wird ohne Zweifel Mr. Shoreham heirathen; sieliebt ihn, und wenn man wirklich liebt, so pflegen Bedenklichkeiten,wie sie sie hegt, nicht gerade unüberwindlich zu sepn."
„Oh — er ist der Mann, um Dollar gegen Dollar zu setzen.Ich wollte, sein Auge wäre auf Julien gefallen."
„ES ist nun einmal anders gekommen und wir können es nurbedauern. Adrienne hat schon halb und halb,ja° gesagt und ichwerde ihr eine anständige Aussteuer geben, denn bei uns muß dieHochzeit sein, das versteht sich von selbst."
Und so geschah es. Einen Monat nach jenem Tage warenBetts Shoreham und Adrienne de la Nocheaimard Mann undFrau. MrS. Monson veranstaltete ein hübsches Hochzeitsfest undein paar Tage darauf nahmen die Neuvermählten von ihrem eigenenHeerde Besitz. Natürlich folgte ich der wiedergefundenen Herrin indie neue Heimath und halte so Gelegenheit, mir die Süßigkeiteneines Honigmonats in der Nähe anzusehen.
Beinahe hätte ich vergessen, dem Leser zu sagen, daß Bettsdarauf bestand, Julien die hundert fünf und zwanzig Dollars, dieich gekostet hatte, zu ersetzen, wogegen Adrienne ein anderes Hoch-zeitsangebinde von gleichem Werth, aber in anderer Gestalt, von