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Art geschehen sepn, wenn nicht Julia zur guten Stunde mit einerlaunigen Schilderung der Scene zwischen ihrem Vater und demAnbeter dazwischen gekommen wäre.
An demselben Abend fand der Ball Statt und ging mit großemGlanze vor sich, ohne daß übrigens meine Wenigkeit dabei erschienenwäre, da Adrienne mit vollem Rechte glaubte, ich würde sür einMädchen in ihrer Lage kein schicklicher Begleiter sehn. Nach amerika-nischen Begriffen war dies freilich nicht ganz richtig ; denn in diesemLande der Freiheit schickt sich jedes Ding für Jedermann, sobalder sichs verschaffe» kann; allein Adrienne war nicht in einem Landeder Freiheit ausgewachsen und ihr schien es nothwendig, ihren Anzugin einige Uebcreinstimmung mit ihren Mitteln zu bringen. Daßich eine Art von Adelsdiplom abgab und durch mein Auftreten selbstin der Brust einer Rathsherrntochter Gefühle des Neids zu erregenvermochte, — davon ließ sich das gute Kind nichts träumen.
Wer mein Nichterscheinen auf dem Balle am wenigsten be-merkte, war Betts Shoreham, dessen Aufmerksamkeiten für Adriennean diesem Abend so unverhohlen waren, daß selbst in MrS. MonsonSBrust eine Ahnung der Wahrheit zu dämmern begann.
Der Tag nach dem Balle war ein Tag der Aufklärungen.Adrienne bekannte, wer sie war, erzählte meine Geschichte und machteHerrn Monson mit ihrem Berhältniß zu Shoreham und mit dessenBewerbung bekannt. Ich war bei der Unterredung zugegen undbin es der Wahrheit schuldig, zu gestehen, daß Mrs. Monson sich inihren Erwartungen allerdings ziemlich getäuscht zeigte. Doch war ihrBenehmen durchaus edel und einer Dame von Erziehung und vonGrundsätzen würdig. Adricunen ward von allen Seiten zugesprochen,Betts Bewerbungen anzunehmen, und ihre Skrupel hinsichtlich derVermögensungleichheit wichen allmählig vor MrS. Monson's ein-dringlichen Gründe».
„Welch ein Kontrast zwischen jenem sauberen Mr. Thurstonund unserer Adrienne!" bemerkte Mrs. Monson kurz nach jener