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daß Sie mir erlauben müssen, meine Tochter einen Augenblick zusprechen, ehe ich eine entscheidende Antwort gebe."
Damit verließ Mr. Monsvn das Zimmer und Tom begannabermals zu denken.
„Ha," meinte er, „am Ende geht noch Alles vortrefflich. Diesist das erste Mal, daß ich bis zum Vater gelangt bin, obgleich ich jetztschon sechs und zwanzig Mädchen meine Hand angeboten habe. Mitsolch einem Papa heißt eS gleichsam einen Handel für'S ganze Lebenschließen. Ich weiß nicht, aber mit dem Dollar bin ich am Ende zu weitgegangen, wiewohl es zur Regel gehört, im Anfang uneigennützigzu scheinen, wenn man sich auch nachher wie der Satan um dieKapitalien wehrt. Laß doch sehen, was besser ist — soll ich ihmjetzt schon auf den Zahn fühlen oder die nächste Unterredung ab-wartcn? Einige Winke zur rechten Zeit könnten jedenfalls nichtschaden. ES giebt solche alte Philister, welche bei Lebzeiten nichtsaus den Klauen lassen wollen und gar noch behaupten, es müsseunser Einem, der sich nicht einmal selbst erhalten kann, Wunderwas für Vergnügen machen, ihre Töchter durch „Industrie," wiesie eS nennen, zu ernähren. Ich bin so industriöS als ein jungerMensch nur sehn kann und schulde jetzt gleichwohl den Betragmeines Kosttisches seit sechs Monaten. Nein — nein — ich willihm lieber gleich zu Leibe gehn und eine Demonstration machen,wie Napoleon eS nannte."
Die Thüre ging auf und mit gerötheten Wangen und etwasstrengem Blicke, doch immer noch ruhig in Ton und Haltung, tratMr. Monson ein; Julia hatte ihm in zehn Worten Alles erklärt.
„Jetzt glaube ich in dieser Sache ganz im Reinen zu sehn,Mr. Thurston," begann der Vater im vollkommensten Geschäfts-tone; „Sie wünschen meine Tochter zu heirathen?"
„Errathen, Sir, und sie mich — d. h. so weit sich dieß mitder zarten Scheu weiblicher Gefühle verträgt."