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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
168
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Ach, ich weiß es ja, Du Lieblichste der menschlichen Weiber!Alles, Alles mußt Du dem mächtigen, sinnverwirrenden Eindruckjenes herzdurchschauernden, hoffnungsreichen Za zuschrciben," sodeklamirte Tom, indem er sich mit aller, den Stegen seiner Beinkleiderschuldigen Vorsicht auf die Knie niederließschreibe Alles aus Rech-nung Deiner strahlenden Zweideutigkeit und der Hoffnungsqualen,die ich erleide. Wiederhole jenesJa", Du liebliches, trostreiches,ätherisches Wesen und erhebe mich aus dem Elend der Niederge-schlagenheit zu den stürmischen PulSschlägcn der höchsten Verzückung."

Ich lasse mich hängen," dachte Tom bei sich selbst,wennsie jetzt noch widersteht ich muß im nächsten Augenblicke lan-den. Der Genius selbst kann ja nichts Schöneres ersinnen."

Aber Julia widerstand dennoch. Sie bewunderte Tom wegenseines Aeußeren; aber kein Weib von nur einigermaßen richtigemGefühl konnte sich dadurch so sehr einnehmen lassen, um einen soverzweifelt lächerlichen GallimathiaS zu übersehen. Einer Damevon Bildung solchen Unsinn vorznschwatzen nein, das hieß dieGränzen der Schicklichkeit doch zu kühn überschreiten, und Tom,der seine Studien in einer Schule sehr niederen Ranges gemachthatte, sollte bald die Entdeckung machen, daß er sich dießmal zuhoch verstiegen hatte.

Ich bin wirklich nicht sicher. Sie ganz verstanden zu haben,Mr. Thurston," gab die junge Dame halb ärgerlich und halb be-lustigt zur Antwort;Ihre Sprache ist so seltsam, Ihre Bilder soungewöhnlich-"

Sage lieber, Dein eigenes Bild, Du reizendste Verkörperungsichtbarer Inkarnation," unterbrach sie Tom, entschlossen, die Sachezu forciren, indem er sich eben eines unvergleichlichen Musters vonPfenningmagazinberedsamkeit erinnertesprich nicht von Bildern,hartherzige Maid, da Du ja selbst nichts als ein Bild bist."

Ich, Mr. Thurston! und wessen Bild soll ich denn seyn,da es Ihnen denn doch beliebt, mich dieses Verbrechens anzuklagen?"