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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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so wie jener Zug des tiefsten Leidens in ihrem Antlitz rief mir allesrüheren Eindrücke wieder vor die Seele.

Ich empfing vielleicht so viel, als ich verdiente," erwiedertedas sanfte, anspruchlose Mädchen, denn stolz war sie bloS indem Einen, daß sie auf dem, was sie für Recht hielt, mit Stand-haftigkeit beharrte »und jedenfalls genug, um meiner verehrtenGroßmutter ein christliches Begräbniß zu verschaffen. Dann kamenschwere Tage über mich, Betts, Tage des Kummers und der Ent-behrung, wo ich, das niedergetretene, schnöd gemißbrauchte Werk-zeug einer selbstsüchtigen Modehändlerin, gleich einer orientalischenSklavin ums Brod arbeiten mußte. Der Zufall verschaffte mirendlich in einer Familie die Stelle einer Erzieherin. Diese Familiewar mit Madame Monson bekannt und ein Anerbieten, welches inmeinen Umständen für glänzend gelten konnte, brachte mich nachAmerika. Und nun werden Sie selbst erkennen, mein Herr, wiewenig ich zu Ihrem Weibe tauge. Könnten Sie eS ohne Errö-then anhören, wenn es hieße. Sie hätten eine französische Putz-macherin geheirathet?"

Aber Sie sind ja keine Putzmacherin im gewöhnlichen Sinne,theuerste Adricnnc Sie müssen sich schon gefallen lassen, daß ichSie so nenne Sie sind eine Dame von Stand, und nur durchRevolutionen und Unglücksfälle in diese bedrängte Lage gekommen.Den Namen Hennequin kenne ich als einen höchst achtbaren Namen,und was kümmere ich mich um Geld, da Sie einen so unschätz-baren Werth in die Waagschale zu legen haben? Geld müßte michunter solchen Umständen zu Boden drücken."

»Ihre Großmuth überwältigt beinahe meine Skrupel: aber eskann dennoch nicht sehn. Des Namens, zu dem ich wirklich be-rechtigt bin, darf ich mich allerdings nicht schämen, ja er hat nocheinen weit bessern Klang als der Name Hennequin, so achtbar dieserauch seyn mag; aber was ist ein Name für Jemand in meinerLage?"