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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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ein paar Minuten answeinte, und dann ihre Augen mit frischemWasser wusch, um sie sofort mit ihrem Tuche zu trocknen. DiesemUmstande hatte ichs zu danken, daß ich so glücklich war, der ganzenUnterredung mit ihrem Geliebten als Zeuge anzuwohnen.

Dieser sah nicht so bald, daß er es statt Julia MonsonS mitder reizenden Französin zu thun haben sollte, als ein Strahl derFreude über sein Antlitz glitt. Diese Begegnung für ein gutesOmen ausnehmend, ergriff er sogleich ihre Hand und drückte sie miteiner Hast, als ob er unter die fleischfressenden Thiere gehörte, anseine Lippen; der Gouvernante gelang es jedoch, sie aus dieser Lagezu befreien, in welcher sie nicht wenig Gefahr lief, verschlungen zuwerden.

Tausend, tausend Dank, theuerste Mlle. Henneguin!" stam-melte Betts mit dem unzusammenhängenden Wesen eines halb Ver-rückten:Sie haben meinen Brief gelesen und ich darf diese Unter-redung zu meinen Gunsten auslegen. Wäre Mrs. Monson gekom-men, so hätte tch ihr Alles mitgetheilt und sie um ihre gütigeVermittlung gebeten, dies war wenigstens meine Absicht: aber soist'S viel, viel besser."

Sie werden wohl thun, Monsieur, mit Madame Monsonüber diese Sache überhaupt nicht zu sprechen," erwiederte Mlle.Henneguin und zeigte in ihren Zügen einen Ausdruck, den ich durch-aus nicht begreifen konnte, da er weder Glückseligkeit, noch auchgerade das Gegentheil ankündigtedies muß unsere letzte>Zusam-menkunft seyn, und es wäre am besten, wenn Niemand von ihremInhalt etwas ahnte."

Also hat mich meine Eitelkeit meine Hoffnung irre geführtund ich bin Ihrem Herzen gleichgültig?"

Das will ich nicht sagen, Monsieur; o nein nein, ichbin weit entfernt, dies sagen zu wollen." Das arme Kind!ihre Miene sprach es hundertmal deutlicher aus als ihre Zunge,daß sie ausrichtig war.Ich will und kann nicht sagen, daß