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Hennequin steht eben so wohl, wenn nicht in höherem Grade, in seinerGunst, als ich mich dessen rühmen kann."
Mary Warren fing an von etwas anderem zu reden, sobaldsie sah, wie ernst ihre Freundin geworden war, und bald daraufwurden wir an Mr. Monson'S Thüre abgesctzt, wo die beidenFreundinnen schieden, indem Mary Warren lieber zu Fuße nachHause ging, während Julia und meine Wenigkeit zusammen eintraten.
„Nun Mutter," rief Julia, als sie MrS. Monson'S Zimmererreichte — „ich habe das reizendste Ding gefunden, das Du nurjemals gesehen hast, und habe es auch sogleich gekauft. Hier ist cs— nun, was sagst Du zu meiner Wahl?"
MrS. Monson war eine gutherzige, heitere, nachsichtige Mutter;sie hatte ihrem ohnehin schon reichen Manne ein hübsches Ver-mögen zugebracht, war all' ihr Lebenlang an einen uneingeschränktenGebrauch des Geldes, namentlich ihres eigenen, gewöhnt, (dennAmerika ist ein Land, wo gar Manche das Vermögen von Ande-ren mit ungemeiner Freigebigkeit rechts und links hinaus werfen)und als daher ihre älteste Tochter den Wunsch aussprach, ein aus-gesuchtes Stück unseres Geschlechtes zu besitzen, so gab sie ihreEinwilligung schon einzig und allein deßhalb, weil sie ihrem Kinde eineunschuldige Freude nicht abschlagen mochte. Gleichwohl wußte sierecht wohl, daß Klugheit eine Tugend sey und daß Julia schonmanchmal ihr Geld, das sie weit besser hätte verwenden können,recht unnütz hinaus geworfen hatte.
„Es ist in der That ein sehr schönes Tuch," bemerkte dieMutter mit einer Art Kennermiene, nachdem sie mich sorgfältig be-trachtet—„ein wundervolles Tuch, und doch möchte ich beinahe wün-schen, Du hättest es nicht gekauft, mein Kind. Hundert Dollars fürein Taschentuch klingt gar zu fürstlich für schlichte Leute wie wir,die in Nuß-Schaalen-Häuschen von fünf und zwanzig Fuß Frontund sechs und fünfzig Tiefe wohnen. Das Schmuckkästchen einer