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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Mannes zusammen nennt, es wäre denn der Name desjenigen, derihr zum Gatten bestimmt ist."

«Beste, theuerste Julia, ich will nie mehr von Mr. Shorehamsprechen, wie ich es auch nie geihan haben würde, wenn ich nichtgedacht hätte, daß seine Aufmerksamkeiten Dir ebenso angenehm alsDeinen Eltern seyen. Auffallend genug sind sie einmal so denkenicht ich allein, sondern auch andere Leute."

«Ich weiß wohl, so scheint es der Welt," versetzte Juliamit gedämpftem, nachdenklichen Tone, «mir aber kommt es nicht sovor. Betts Shoreham ist ein angenehmer junger Mann, eine sehrpaffende Parthie für unser Eins, und dieß ist der Grund, daß manihm überall gleich ernstliche Absichten unterstellt."

Ernstliche Absichten! nnn wenn Mr. Shoreham Jemandendie handgreiflichsten Aufmerksamkeiten erweist, ohne solche Absichtenzu haben, so ist er ein ganz anderer Mann, als für den ich ihnseither gehalten."

«Nicht doch," erwiederte Julia mit noch viel sanfterer Stimme,so daß man leicht errathen konnte, wie sehr ihr Herz bei dem Ge-spräche betheiligt war,die Gerechtigkeit verlangt für Belts Shorehamdas Zeugniß, daß seine Aufmerksamkeiten nicht ausschließlich mirgalten. Man wirft uns Mädchen ArguSaugen im Entdecken sol-cher Dinge vor, und ich bin nicht blinder als die übrigen meinesGeschlechts. Von guter Familie ünd nicht ohne Vermögen, wie sollte ernicht in den meisten Häusern der Stadt gerne gesehen seyn, zumaler ein Mann von gefälligem Aeußern und durchaus liebenswürdigemBenehmen ist? Er traf uns auf der Reise, so ist eS also natürlich,daß er eine Bekanntschaft unterhält, an welche sich angenehmeErinnerungen knüpfen. Du darfst nicht vergessen, Mary ehe wirihn beschuldigen, daß er sein Spiel mit mir treibe, muß er sich dochüberhaupt mit mir beschäftigen. Mir scheint es, er sey weit auf-merksamer gegen meine Mutter, meinen Vater, ja selbst gegenmeine beiden kleinen Schwestern, als gegen mich. Selbst Mademoiselle