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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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flüstern hörte, so durste sich doch Niemand herausnehmen, die zu-nächst Bctheiligten davon in Kenntniß zu setzen. In einer Handels-stadt wie New-Vork konnte das Falliment eines vermeinten Millionärsnicht lange ein Geheimniß bleiben und Alles starrte auf Gattin,Tochter und auf mich, als hätten sie erstens niemals zuvor die Fa-milie eines BankruttirerS gesehen und dann noch gar nie bemerkt,wie die vor ihnen Stehenden die Beweise ihrer Verschwendung zurSchau trugen.

Doch die Krisis war nun einmal da und die Wahrheit ließsich nicht lange verbergen. Eudosia mußte diesmal den Mantelumnehmen, mußte in den Wagen steigen, ohne von einem Einzigender jungen Herrn unterstützt zu werden seit dem Augenblicke, da ihrVater durch seine Spekulationen emporgekommen war, ein für sieunerhörter Umstand, der auch mehr als Alles andere ihre Auf-merksamkeit erregte.

Was kann nur die Ursache seyn, Ma?" so begann Eudosiaalsbald ihre» Gefühlen Luft zu machen, sobald der Wagen abge-fahren wardaß Jedermann bei MrS. Trotter mich heuteAbend so anstarrte? Meine Toilette war doch gewiß ebenso gutund anständig, als die jeder andern Dame im Saal und was vol-lends die Taschentücher betrifft, so konnte ich in mehr denn fünfzigAugen den Neid erkennen, als der Preis des meinigen bekannt wurde."

Das ist eS eben, mein Schatz Neid, nichts als purerNeid! Kein Wunder, daß sie Dich anstarrten, denn eben aus Neidwirst Du die Leute immer am ärgsten gaffen sehen. Dach't' ich mir'Sdoch, das Taschentuch würde einen Aufruhr veranlassen: o, auch ichpflegte die Leute anznstarren, wenn ich auf Jemand neidisch war."

Aber sonderbar war es doch, daß Morgan Morleh mich nichtzum Tanz aufsorderte, da er doch weiß, wie gern ich tanze und ermir schon um eines so schönen Taschentuches willen heute Abendmehr als gewöhnliche Aufmerksamkeit hätte beweisen sollen?"

MrS. Halfacrc gähnte und erklärte sich für müd und schläfrig, so