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eines neuen Kunden die Falten auf seiner Stirne und gab seinenGedanken eine andere Richtung.
Die Person, welche jetzt eintrat — eine überaus glänzendeErscheinung — war ein Mädchen von zwanzig Jahren, in eineräußerst modischen und höchst geschmackvollen Toilette, an der einstrenger Kritiker nur das Eine auszusetzen haben mochte, daß siezum Gang über die Straße vielleicht etwas zu reich erschien: indeßwar ihre Besitzerin aus einem Wagen gestiegen. Sie hatte ent-schieden hübsche GesichtSzügc und ihre Gestalt zeichnete sich durchdas schönste Ebenmaaß aus — mit einem Wort, ich hatte nochselten ein jungfräuliches Wesen gesehen, das gegründetere An-sprüche an den Ruhm des ihrem Geschlecht- eigenen Liebreizes gehabthätte. Die beiden jungen Damen, die uns eben verlassen hatten,waren zwar anmuthig und einnehmend und hatten in Wahrheit eineMiene anspruchloser Feinheit an sich, die an diesem neuen Besuchenicht so sehr auffiel: allein die glänzende Außenseite der Letzterenmachte mich anfänglich für ihre Fehler blind, so daß ich nichts alsihre Vollkommenheit gewahrte.
Der Eifer des Prinzipals— bitte um Verzeihung, des Bosses,wollt' ich sagen — und die Aufregung unter den Commis bewiesenhinlänglich, daß man sich nicht wenig von dem Besuche der jungenDame versprach, welche mit einer gewissen Ladenvertraulichkeit„Miß Halfacre" titulirt wurde — zum Beweis, daß ihre Bekannt-schaft mit dem Hause nicht von gestern war und daß sie für einenguten Kunden galt.
Zum Glück für die Aussichten des Hauses Bobbinet und Comp,lagen wir noch alle aus dem Ladentische ansgebreitet: dies gilt näm-lich für eine sehr glückliche Constellation in diesen Handelszweigen,weil sie eS dem Verkäufer möglich macht, Maaren, nach denen nichtgefragt worden, auf die natürlichste, unverfänglichste Weise zu pro-duziren. Ein weiteres Glück war, daß ich in unskrem Häufleingerade zu unterst lag, denn wenn es gilt, mit einem recht über-