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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
83
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ES hat seines Gleichen nicht in Amerika, denn ich kann Sie ver-sichern, ein Herr unseres Hauses, unser Oberst Silk«, der so ebenerst aus Paris zurückgekehrt ist, behauptet, es sey ausdrücklich fürdie Dauphine gearbeitet worden und blos die letzte Revolution wardaran Schuld, daß es nicht in ihre Hände gelangte."

Es ist Jammerschade," crwicderte Anna säst unwillkührlich,daß so viel Spitzen und solch vollendete Stickerei an ein Taschentuchverschwendet worden sind. Sähe ich Beides an eine andere Arbeitgewendet ich fürchte, dann würde ich sie ganz gewiß kaufen."

Ein Lächeln, ein leichtes Erröthcn, ein Knir und die beidenDamen verließen hastig den Laden.

Mr. Bobbinet wie sein edler Freund, der Oberst Silky, wel-cher der Sceneen amateur" angewohnt hatte, sahen sich Beidegetäuscht; doch ließ sich die Sache nun einmal nicht ändern, dennhier hatten sie zwei Kunden vor sich, die selbst zu denken und zuhandeln gewöhnt waren und an denen aller Honigseim der Laden-beredsamkeit verloren schien.

Mir ists unfaßlich, Obrist," bemerkte Mr. Bobbinet, sobaldseine Kunden außer Hörweite waren,wie sich diese Dämchen einensolchen Artikel aus der Hand schlüpfen lassen können. Ihr Vaterist einer unsrer reichsten Männer und sie haben nicht einmal nachdem Preise gefragt."

Ich vermuthe, es war nicht sowohl der Preis, als vielmehrganz etwas Anderes, was sie zurückhielt," erwiederte der Obrist inseiner eleganten Weise.Es gibt eine Sorte von Kunden, welchenicht so ohne Unterschied einkaufen, sondern Aller nach Grund-sätzen betreiben. Solche Leute glauben dann auch nicht, daß eineNachtmütze zur Bettdecke bestimmt sey."

Bobbinet und Comp, verstand zwar nicht ganz genau, wasihr witziger Compagnon damit sagen wollte, aber ehe er Zeithatte, um eikle Erklärung zu bitten, verscheuchte die Erscheinung