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So stand die Rechnung an dem Tage, da ich der Bewunderungder New-Dorker Schönen zum Erstenmale ausgestellt wurde. DieseAusstellung wurde übrigens keineswegs übereilt, denn Mr. Bobbinethatte noch allerhand geringere Artikel, mit denen er vorher aufzu-räumen wünschte.
Ganz anders war der Fall bei mir, denn ich sehnte michnach diesem Auftreten in der Welt nicht minder lebhaft als einejunge Dame; dazu kam, daß meine Gesellschaft in der Schub-lade nicht von der angenehmsten Art war. Wir waren sämmtlichTaschentücher von französischer Abkunft; allein von allen meinenKameraden war ich das Einzige, das von einer wahrhaft edlenDame gestickt war und meine Erziehung mußte demnach auch dermeiner Genossen weit überlegen seyn. Sie verdienten kaumdas Prädikat ^oommo il tunt", obwohl ich zu meiner eigenenBeschämung gestehen muß, daß allen gestickten Taschentüchernein „tnnt soit pou" von Trivialität anklebt. Ich erinnere michnoch recht gut, wie Frau von Rocheaimard eines Tags mit Adriennedas Für und Wider ihres Planes besprach, unser ganzes Stückanzukaufen und ihrer Wohlthäterin als Geschenk anzubieten, undwie Erstere mit ihrem feinen Takte in solchen Sachen ihr Bedenkenäußerte, ob die Dauphine mit dieser Gabe auch erfreut werden würde.
„Ihre königliche Hoheit ist gleich allen seingebildeten Frauenbei den Gegenständen ihrer Toilette besonders anch auf die Zweck-mäßigkeit eines Stückes bedacht. Nun aber bitte ich Dich, ,»» obere,wie kannst du es zweckmäßig finden, wenn man einen Gegenstanddes wirklichen Gebrauchs, den man vor der Gesellschaft nicht zurSchau stellen sollte, zu einem Artikel des sinnlosesten Luxus macht?Ich weiß es, die Ansichten sind in diesem wichtigen Punkte getheilt."
Die unserer würdigen alten Bekannten soll der Leser hier nichtin ihrem ganzen Umfange zu hören bekommen, denn ich Nachsichtigebei Gelegenheit meines nächsten Verkaufes gründlich auf die Philo-sophie dieser Streitfrage einzugehen. Hier genüge eS, darauf hin-