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„Ja, Sir, ich komme eben aus Frankreich, obwohl ich durchmeinen Herrn, der ein Amerikaner ist, auf das Bürgerrecht diesesLandes Anspruch zu haben glaube. Sie, mein Herr, sind Sie eben-falls Europäer?"
„Nein, Ma'am; ich bin ein Irländer und auf der Schollegeboren, wie der moderne Shakespeare sagt. — Wird sich LouisPhilippe wohl auf dem französischen Throne halten können?"
„So viel ich weiß, ist das nicht so sicher, Sir, als es wahr-scheinlich ist, daß der Thron LoniS Philippe halten wird. Dochohne Umschweife, Sir — ich bin gleich allen andern Mode-Artikeln —Karlist und kümmere mich wenig um Louis Philipps Regiment."
Diese Bemerkung, welche mich wieder an Adrienne erinnerte,stimmte mich ganz melancholisch und machte unserem Gespräch ein Ende.
Ein paar Stunden später ward ich vom Trockcnseil herabge-nommen, sorgfältig gebügelt und kehrte zu meinem Baas zurück,der mich noch am selben Tage in einem Laden auf Broadway brachte,dessen Firma der Obrist, wie ich nun erfuhr, als „schlafender Theil-haber" angehorte. Alsbald wurde ein paffender Eintrag in ein ge-heimes Memorandumbuch gefertigt, den ich hier mittheilen will,wie er mir einsmals wirklich zu Gesichte kam.
Superfeines Taschentuch von französischem Battist, garnirt und gestickt,auf gemeinschaftliche Rechnung mit Bobbinct und Gull.
Soll:
Ankauf — — — — Frk. 100 zu 5. 25. D. 10. 01.
Zinsen aus dieser Summe — — — — — 00.
Antheil an dem Frachtlohn — — — — — 01.
Trägerlohn — — - - — — — — >/j.
Für Waschen, Plätten !c. — - — — — — 25.
(Hü. Z» sehen, ob nicht ein Abzug an diesem Posten zumachen ist.)
Hat:
In Kassa, von Miß Thimble für Kopirung des Musters — unter derBedingung, keine Arbeit danach zu machen, so lange unser Artikelnicht verkauft ist — — — — — — D. 1 00In Kassa als Kaufpreis — — — —