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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Dieß ist ja höchst seltsam! Ihr wartet also nicht, sondernnehmt die Leutchen, wie sie kommen? Und in welcher Verfassungbefindet sich denn eure Miliz in diesem Augenblicke?"

In einer schauerlichen! es ist so ungefähr, was mein Baas,der Richter, zuweilen einen ,statu guo' nennt."

Und die Zeitungen die Tagsgeschichten die Politik?"

Je nun, diese sind nicht einmal ,in statu guo', sondern in einem,semper enrlem'bitte um Entschuldigung, verstehst Du wohl la-teinisch ?"

Nein, Sir! cs ist eine Seltenheit, daß Damen sich mit todtenSprachen befassen."

O wenn ste'S thäten, würden die todten bald lebendigwerden. Nein, ,semper eaüonck heißt ganz einfach: ,schlimmer undschlimmer.' Die Miliz treibt sich in einem ,statu guo' herum unddie Presse erleuchtet die Menschheit mit einem ,semper eaüem'."

Nachdem ich meinem Nachbar für diese schätzbaren Aufschlüssegebührend gedankt, verfiel unser Gespräch mehr auf allgemeinereThemata, da das Wetter in Amerika in der Regel zu schön ist, alsdaß man cS zur Conversation gebrauchen könnte.

Erlauben Sie, Sir," begann ich, denn der Gedanke, daß meinBaas wirklich ein Obrist von der schriftstellerischen Kohorte sehnkönnte, machte mich ängstlichsagen Sie mir doch, Sir, er-wartet man liier zu Lande von einer Garderobe, daß sie die poli-tische Farbe ihres Baas annimmt?"

Daß ich nicht wüßte es wäre denn während eines heftigenParthcifieberS oder auch bei Autoren und dergleichen leidenschaft-lichen Patrioten. Ich habe einige Verwandte unter demKorps"und alle stimmen darin überein, daß ihre BaaSe, so oft sie auchden Rock wechseln, mit dem Wechseln des Hemds eS nicht allzugenau zu nehmen pflegen. Doch Sie sind wohl eine Ausländerin,Ma'am, wie ich nach Kleidung und Aussehen schließen sollte?"