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Theil der Hindernisse bei seinem gegenwärtigen Feldzuge aus demWege zu räumen, und in dem Maaße, als seine Bewunderung stieg,wurde seine Miene kalt und gleichgültig. Mich konnte diese Fintenicht täuschen, da mein innerer Blick solchen Kunstgriffen Trotz bot;desto mehr that sie ihre Wirkung auf Desiroe, welche zufällig fürden Augenblick zu einer besonderen Spekulation Geld bedurfte undans der Stelle den Preis, den sie anfangs zu fordern beabsichtigt,um fünfzig Franken herabzustimmen beschloß. Dieser Abschlag be-trug gerade fünf Franken mehr, als die arme Adrienne für ihreschönen Spitze», für ihre Arbeit, ihre schlaflose Nächte und ihreThränen erhalten hatte — ein Beispiel, das für die GeschäftSprariSder Kommisstonärin einen Maaßstab gab.
Der Handel, der nun allen Ernstes eröffnet wurde, bot einhöchst belehrendes Bild dar: auf der einen Seite eine Frau mitProtestationen, Versicherungen, Einwürfen und ächt französischer Zun-genfertigkeit — auf der andern die kalte, scheinbar phlegmatische,gleichwohl aber verschmitzte Berechnung eines Dankee. Desiroe hattenach Abzug der ersten fünfzig Franken ihren Preis auf hundertund fünfzig gestellt; und wenn man zusammen rechnet, was alleinder Stoff an mir und was Arbeit und Spitzen Werth waren, sohatte sie wahrlich nicht zu sehr überboten. Aber der edle Obristwar von Anfang an entschlossen, nur hundert zu geben; denn ersah, daß die Verkäuferin Geld brauchte und wußte, daß er bei sei-ner Art zu reisen mit dritthalb Napoleon von Paris nach Havrekomme» konnte. Zwar hatte er erst heute Morgen dieselbe Summefür ein Augenglas auSgegcben, das er niemals gebrauchte, undwenn ers auch that, sich blos die Augen damit verfinsterte; alleinjene Ausgabe war doch nichts weniger als zwecklos, denn sie solltedie Welt überzeugen helfen, daß er wirklicher Obrist sey und andem modischen Gebrechen eines schwachen Gesichtes leide. — SolcheErtreme von Verschwendung und Filzigkeit waren bei ihm durch-