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Dienst haben mir so eben notificirt, baß ich dazu eingeladen bin.Ich will offen gegen Sie seyn, Destree, und Ihnen sagen, daß ichin der liue äe In paix wohne; ich bin gegenwärtig ein simplerFremder, und wenn Sie mich besuchen, so dürfen Sie nur nachColonel Silkp fragen."
„lue eolonel 8ilk)'!« wiederholte Destree mit einem bewunderndsein sollenden Blick, der nicht ganz frei von Verachtung war.
„ve In xai'äs nationale ^mörleaine", ergänzte der Anderelächelnd, gab dann der Kommissionärin seine neue Adresse und be-stimmte ihr eine Stunde für ihren Besuch.
Desiree erschien pünktlich auf die Minute. Portier, xaryons,bonrxeois — Alle kannten den Colonel Silky, der jetzt ein großerMann war, einen Schnurrbart trug und zu Hofe ging, einem Hofefreilich, der auch darnach war. Nach einer Minute stand Desireein des Obristen Vorzimmer.
Dieser ausgezeichnete Offizier hatte „Methode in seiner Narr-heit;" er war nicht gewohnt, einen Diener zu halten und alsMann, der entschlossen ist, koste es, was es wolle, sein Glück zu ma-chen, wußte er es sogar jetzt, in den Stunden des Stolzes und derGenußsucht so cinzurichten, daß er ohne einen solchen auskam. Esstand daher nicht lange an, bis er selbst erschien und sie in seinenSalon führte, ein Zimmer von zehn Fuß Länge und vierzehn FußBreite, dessen Mitte ein acht Fuß langer und sechs Fuß breiterTeppich bedeckte.
Sobald die beiden Parlhieen in dieser Spelunke, welche kaumgroß genug schien, um den Schnurrbart eines so großen Man-nes zu beherbergen, einander allein gegenüber standen, ging dieweitere Verständigung ohne alle unnöthigen Phrasen vor sich und ichwurde sofort ans Licht gezogen.
Obrist Silky war offenbar von meiner Schönheit betroffen.Ein Ossizier von seiner Gewandtheit und Erfahrung erkannte aufden ersten Blick, daß ich ganz dazu geschaffen war, keinen kleinen