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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
Entstehung
Seite
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welcher mit dem Hut in der Hand hinter ihr stand und auf ihre Weis-heit horchte, während die Dame mich mit ihrer Brille musterte;die gute alte Zeit, mein Freund, die ließ es den Damen vom Schlöffeniemals an solchen Dingern fehlen. Unter meinen Brautgeschenkenhatte ich sechs Dutzend Taschentücher, fast eben so sein wie diese,und unter der Aussteuer fand ich, glaub' ich, die doppelte Anzahloder nicht viel weniger."

Ich erinnere mich sehr wohl, daß Madame" Georges gabnämlich seiner ehemaligen Gebieterin noch immer diesen Ehrentitelbis zu der traurigen Periode der Revolution viele von den schönenAllssteuergewändern unberührt ließen."

Es war ein Glück für uns, Georges, denn sie haben diesemtheuren Kinde als eine Mine des Reichthums gedient. Ihr werdetEuch wohl noch entsinnen, jene Aussteuer lag in dem alten Armoirerechts von der kleinen Thüre meines Ankleidezimmers?"

Madame la Vicomteffe mögen mir gütigst verzeihen abercS war linker Hand vom Zimmer Monsieurs Münzsammlungwurde in dem gegenüberstehendcn Armoire verwahrt."

Unser guter Georges hat Recht, Adrienne! er hat dochnoch ein treffliches Gedächtniß! Dein Großvater ließ stch's nichtnehmen, seine Münzen, wie Georges sagt, in meinem Ankleidezimmeraufzubewahren. Doch links oder rechts, Monsieur Georges, dasgilt jetzt Alles gleich viel dort blieb jedenfalls der Rest meinerAussteuer, als wir aus Frankreich flüchten mußten, und an derselbenStelle fand ich ihn wieder bei meiner Rückkehr. Die Umwandlungzur Fabrik hatte das Schloß vor Zerstörung bewahrt und die Be-sitzer haben meine Garderobe unberührt gelassen. Der Verkauf desVorraths, nebst Manchem, was ich davon zurückbehielt, hat seit unsererRückkehr viel dazu beigetragen, mein liebes Kind hier standesgemäßzu kleiden und es in eine anständige Lebenslage zu versetzen."

Ich glaubte zu bemerken, wie Adrienne'S zartgeformte Wange,welche gewöhnlich nur leicht gefärbt war, bei dieser Bemerkung mit