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und Ureinwohnerschaft betrifft, alles weiße Blut auf unserem Kon-tinent * so despotisch beherrscht. Will nämlich der Amerikaner dieGeschichte seiner Ahnen erfahren, so muß er sich nach zehn,höchstens zwölf Generationen zu irgend einem europäischen Landezurückflüchten, wogegen bei uns gerade der umgekehrte Fall statt-ffndet, indem wir die ersten Anfänge unseres Geschlechts in Amerikazu suchen haben und Europa nur in sofern angehören, als unserespätere Kultur und Erziehung in letzterem Lande betrieben wurde.
Ich habe oben von den. „frühesten Nachrichten" gesprochen,„welche ich von meinen Ahnen besitze," und habe darunter natürlichnur authentische Nachweisungen verstanden, denn gleich anderen Ge-schlechtern haben auch wir unsere altergrauen Mähren, welche unsbei Erforschung unseres ursprünglichen Gebiets und unserer Privi-legien leicht bis auf den Boden der alten Welt zurückführen dürften.Ich ging jedoch bei Abfassung dieser Geschichte gleich anfangsvon dem festen Entschlüsse aus, nichts als anerkannte Wahrheitenin ihren Faden aufzunehmen und Alles zu verwerfen, was demGebiete der Muthmaßungen oder unverbürgten Erzählungen ange-hört. So bin ich denn, unter obigen Einschränkungen, von jeher derAnsicht gewesen, daß meine Familie ihrem Ursprünge nach demamerikanischen und nur vermöge ihrer Auswanderung dem euro-päischen Kontinente beizuzählen und erst durch die Umwandlungenund Berechnungen der Industrie und des Handels dem väterliche»Boden wieder geschenkt worden sey.
Die glorwürdige Familie von Schwesterpstanzen, von welcher ich.mein Daseyn ableiie, erblühte in einem lieblichen Thaie von Con-necticut, ganz nahe an den Ufern des. berühmten Flusses gleichenNamens, so daß wir uns dem Ursprünge nach zu den ächten Uan-keeS zählen dürfen — eine Abstammung, deren sich alle diejenigenzu rühmen pflegen, welche desgleichen Glücks theilhastig gewordensind. Es ist dies auch, so viel mir bekannt, die einzige Art von» »Amerika" nämlich. U.