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Die Vorsehung nahm sich aber meiner an, denn einer non den Hand-lungsgehilfen des Holländers, ein geborener Portugiese, erbarmtesich meiner und führte mich nach einem Hause, das von einem neube-kehrten Neger bewohnt wurde. Wir fanden indeß große Schwierig-keiten, bis wir Zutritt erhielten, denn der Schwarze behauptete,die Engländer und Amerikamer sepen alle so gottlos, daß er sichvor ihnen fürchte; er änderte aber seine Sprache, sobald er an meinenReden wahrnahm, daß ich nicht zu den christlichen Heiden gehörte.Der Neger erschien wirklich dadurch wie umgewandelt: nichts schienjetzt gut genug für mich zu sehn, er speiste mich und ließ meineKiste holen, welcher als Geschenk des mildthätigen Gehilfen einBett nebst drei Bettdecken beigefügt war.
So hatten sich meine Aussichten für diese Nacht mit einem Maleauf eine höchst glückliche Weise geändert und ich durfte Gott aus derinnersten Tiefe meines Herzens für alle seine Barmherzigkeit danken.
Der alte Neger, der nicht unbemittelt war, stand gleichfallsim Begriff, die Stadt zu verlassen, fragte mich aber noch zuvor,ob ich eine Bibel besäße: ich bejahte seine Frage, er ruhte jedochnicht eher, als bis er mir eine große Bibel in englischer Sprache,die er sehr gut verstand, aufgenöthigt hatte. Das Buch enthieltGebete für Seeleute, besonders beigebunden; es war nicht alleinBibel, sondern gewissermaßen auch englisches Gebetbuch: ich nahmes an und besitze es noch heutiges Tags.
Sobald der Alte, welcher für den Augenblick seinen Sohnzurückgelaffen hatte, sortgegangcn war, fing ich an, sehr emsig inmeinem „des Christen Wallfahrt" zu lesen. Der junge Mann, welchervortrefflich Englisch verstand, drückte den Wunsch aus, das Buchdurchsehen zu dürfen und hatte kaum eine Zeit lang darin gelesen,als er mich darum bat, indem er sagte, er habe noch zwei Schwestern,denen der Besitz dieses Schatzes unendlich viel Freude machen würde.
Ich konnte ihm seine Bitte nicht abschlagen, und er ver-sprach mir dagegen, mir ein anderes Buch zu schicken, das mir