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thim könne, da ich auf einem holländischen Schiffe angekommen sep,wofern ich nicht alle Ansprüche auf meine Löhnung wie auf Ver-tretung vor holländischen Gerichten fallen lassen wolle. MeinLohn war eine Kleinigkeit, ihn znrückzulaffen kostete mich alsonicht viel Ueberwindung und was eine Verfolgung von Ansprüchenbetraf, so hatte ich keine Lust, vor der holländischen Justiz welchezu erheben.
Der Konsul besprach sich nun mit dem holländischen Kaufmannund brachte die Sache mit ihm in's Reine. Der „Plato", den ich muth-willig verlassen und der uns von HelvoetSluiS aus Gesellschaft geleistethatte, befand sich gerade zu Batavia, um eine Ladung nach Bremerhavencinzunehmen: er hatte einen neuen Kapitän und willigte ein, michals einen vom Konsul Empfohlenen an Bord zu nehmen.
Dies Alles geschah noch am selben Tage, da ich in die Stadtgekommen war und am nächsten Morgen sollte ich auf dem Schiffeausgenommen werden.
Ich hatte den Konsul nicht um Geld gebeten, sondern seinBürcau in der Erwartung verlassen, daß ich von dem holländischenKaufmann welches erhalten würde; den ganzen Tag hatte ich nochkeinen Bissen genossen und als ich das Haus des Holländers erreichte,fand ich diesen eben im Begriff auf's Land zu gehen, denn wer'Snur irgend vermeiden kann, wird zu dieser Jahreszeit die Nachtgewiß nicht in der Stadt zubringen. Der Kaufmann nahm aberkeine Notiz von mir, sondern ließ mich ganz ohne Beistand: viel-leicht war ich auch gesetzlich nicht dazu berechtigt.
Ich setzte mich nun ans einige Kisten nieder und wollte biszum Morgen auf diesem Flecke ausharren. — In dieser Stadtund zu solcher Jahreszeit die Nacht in freier Luft und mit leeremMagen zuzubringen, würde mir aber ohne Zweifel den Tod zuge-zogen haben, auch wenn ich so glücklich gewesen wäre, dem Dolcheder mörderischen Malaycn zu entgehen, die mich ohne Zweifel ummeiner Kleider willen angcfallen hätten.