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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Seite
342
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selben Abscheu davon ab, mit welchem ich seither die Sünde zufliehen suche.

Ich schrieb dem Kaufmann, der meine Löhnung in Händenhatte, daß ich das Spital verlassen werde erhielt aber keineAntwort und beschloß deßhalb, mich in eigener Person nach Bata-via zu begeben. Zu diesem Zwecke besorgte ich meine Entlassungaus dem Hospital und kann mit Ucberzeugung versichern, daß ichdiesen Ort, welchen ich als ein elender Krüppel und mit gebrochenemHerzen betreten hatte, trotzdem, daß ich jetzt nichts, ja nicht einmalsoviel besaß, um mir irgendwo ein Unterkommen suchen zu könnenals ein wahrhaft glücklicher Mensch verließ, denn die schwerstealler meiner Bürden war mir vom Herzen genommen und frei undfreudig konnte ich durch die Welt ziehen, wenn ich mich auchbuchstäblich nur auf Krücken zu bewegen vermochte.

Das Hospital liegt sieben Meilen von der Stadt entfernt undich legte diese Strecke nach holländischer Sitte in einem Kanalbootezurück. Es gibt auf Java viele solcher Kanäle und sie haben dieheilsame Wirkung gehabt, die Insel durch AuStrocknsn der Morästeviel gesunder zu machen: so wurde mir erzählt, daß der Kanahausdem ich mich befand, sich bis auf fünfzig Meilen in das Innere desLandes erstrecke und unter der Leitung der gebietenden Holländerausschließlich durch die Eingebornen ausgeführt worden sey.

Nachdem ich die Stadt erreicht hatte, humpelte ich zu demmir angewiesenen Kaufmann, bei welchem ich aber eine sehr kühleAufnahme fand: erjagte, ich hätte bisher schon zu viel gekostet undmüßte auf so lange in's Spital zurückkehren, bis sich eine Gelegen-heit darböte, mich nach Holland zurückzuschicken. Dies wollte ichjedoch um keinen Preis, denn in's Spital zurückzukehren, konnte mir,wie ich wohl wußte, zu nichts helfen, und mein sehnlicher Wunschwar der, mein Heimathland wieder vor Augen zu haben.

Ich verfügte mich nun zu dem amerikanischen Konsul, der michsehr freundlich empfing, mir aber bedeutete, daß er nichts für mich