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Ich wurde zu dem oben beschriebenen Geschäfte angehalten,bis das Schiff abermals Batavia erreichte. Hier kam von einemanderen Schiffe ein Arzt zu uns auf Besuch, welchem man auchmeinen Krankheitsanfall erzählte; der Steuermann rief mich anf'SQuarterdeck, um mich daselbst untersuchen zu lassen. Ich krochmühsam nach dem Hinterkastell und man brachte mich dann in dieKajüte, wo der fremde Doktor mich besichtigte und erklärte, ichmüsse auf der leidenden Stelle gebrannt werden — natürlich nurui» mich vermöge der Angst wieder zum Dienst anzutreiben.
Nach dieser Untersuchung ging ich wieder auf mein Vorkastellund weigerte mich nun auf's Bestimmteste, noch ferner eine Handanzulegen. Da lag ich denn, von Allen — außer meinen vier Freun-den — gescholten und vernachlässigt: mein Leiden hatte mich zurVerzweiflung gebracht, ich kümmerte mich jetzt nichts mehr um dieweiteren Folgen und erklärte dem Steuermann, meine Schmerzensehen zu heftig, als daß ich arbeiten konnte — ich müsse nothwen-dig an'S Land gebracht werden.
Zum Glück für mich erkrankten zwei von der Mannschaft anFieber und Kopfweh und da unser Doktor todt war, so ließ inanden Arzt des Admiral-Schiffes zum Besuche der Kranken herbei-holen. Der Steuermann hätte gar zu gerne einen neuen Beweisgegen mich aufgebracht und bat deßhalb den Admirals-Arzt, auchzu mir herabzukommen und mich zu besichtigen.
Kaum hatte dieser seinen Blick auf mich geheftet, als er dieHände über den Kopf zusammenschlug und laut auSrief, ob man michdenn tödten wolle, denn er erkannte sogleich, daß ich kein Betrügerwar und gab dies — so viel ich von seiner Rede verstehen konnte,in sehr deutlichen Worten zu erkennen.
Der Steuermann schien von Schaam und Reue betroffen undich glaube, daß Jedermann auf dem Schiff die Härte und Un-gerechtigkeit bedauerte, mit der man mich behandelt hatte. Ichnahm mir Gelegenheit, gegen den Steuermann mein Herz auSzu-