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war, durste auch der Matrose nicht feisten, denn Schiffe, Thalerund Grobiane sind ja jetzt allenthalben auf dem ganzen Erdenrnndezu treffen.
Der Stadtdeel lag zu Dort, weßhalb wir uns nach jenemHafen begeben mußten; das Schiff war noch nicht segelfertig, undda Alles nach acht holländischer Weise recht sicher und bedächtig be-trieben wurde, so blieben wir fast sechs Wochen in Dort liegen, bisdas Schiff endlich zur Abfahrt bereit war.
Dasselbe hatte die Größe einer Fregatte und führte zwölf Ka-nonen mit einer Bemannung von etwa vierzig Köpfen, was für einsolches Fahrzeug sehr wenig war. Eben diese Mannschaft bot einesonderbare Mischung von Seeleuten dar: die Meisten waren ausdem Norden von Europa, wie z. B. Russen, Dänen, Schweden,Preußen, Engländer und Nordamerikaner; Holländer waren nur sehrwenige darunter. Einer von den Steuermännern und zwei von denUnteroffizieren sprachen etwas Englisch, so daß wir im Ganzen unsererachte waren, welche in dieser Sprache mit einander verkehren konn-ten. Wir mußten Holländisch lernen, so schnell wir's vermochtenund kamen auch ziemlich gut damit zurecht, denn noch vor unsererAbfahrt konnte ich die gewöhnlichen Kommando'S ohne sonderlicheMühe verstehen, da jene Sprache in der That nichts anderes, alsein etwas platt gedrücktes Englisch ist.
So lange wir zu Dort verblieben, war die Behandlung anBord unseres Schiffes recht erträglich: die Verköstigung wollte sichzwar nicht sonderlich gut anlaffen, konnte aber wenigstens für aus-reichend gelten; dagegen war die Arbeit sehr streng und das Wetterkalt, was mich übrigens Alles nicht abzuschrecken vermochte. UnserLohn belief sich auf acht Thaler monatlich — ich hatte dieser An-stellung halber auf einem amerikanischen Schiffe achtzehn Thalerzurückgelaffen und man sieht, welch trefflichen Dienst mein launischesTemperament mir wieder geleistet hatte!
Kaum war der Stadtdcel in den Fluß ausgelaufen, als die
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