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worden war, was mich zu einem längern Aufenthalte in Washing-ton nöthigte.
Ich fühlte mich unwohl und begab mich mit dieser Nachrichtzu meinem Gasthause zurück. Der Wirth war aber hiemit nichtsweniger als zufrieden und ließ ein Wörtchen fallen, das augen-blicklich die Thüre zwischen uns brachte. — Dies war das ersteMal in meinem Leben, daß mir die Thüre vor der Nase verschlossenwurde und ich danke meinem Gott, daß mir so etwas nur in einerSoldatenschenke begegnete. Ich gab dem Manne alle meine ent-behrlichen Kleider in Versatz und schüttelte mir vor seiner Thüreden Staub von den Sohlen.
Ich hatte mir durch meine nenlichen Erceffe abermals einenAnfall der „Schauer" zugczoge»; während ich durch die Straßenging, meinte ich, Jedermann wolle mich verhöhnen und wenn ichauch vor Durst beinahe verschmachtete, so schenke ich mich doch inein Haus zu treten, und wäre es auch nur gewesen, um einen TrunkWasser zn fordern. Ein Schwarzer zeigte mir, wo es nach demMarinearscnal zuging und darnach änderte ich meinen Kurs, fühltemich aber unterwegs so elend, daß ich mich am Liebsten zumSterben niedergelegt hätte.
Halbwegs auf der baumlosen Ebene zwischen dem Kapitvle unddem Marinearsenal setzte ich mich unter einem hohen Staketenzaunenieder und der Satan raunte mir in'S Ohr, es wäre wohl amBesten, den Leiden, die mir zu hart zu tragen schienen, mit einem Maleein Ende zu machen und mich an diesem nämlichen Zaune aufzuhängen.Ich knüpfte mein Halstuch los, machte eine laufende Boline darausund ging sogar so weit, eine stehende Boline vorzubereiten, welcheich nachher über die Spitze eines der Hauptpfähle zu werfen gedachte.
Ich stand nun auf und begann mich nach einem geeignetenPfahle umzuschauen, an welchem ich mein Halsband befestigen wollte,als ich plötzlich die Mastenspitzen der Flotte im Seearsenal unddie Flagge zn Gesicht bekam, unter der ich so lange gedient hatte!