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aber auch bei der Ankunft zu Washington meine Kaffe bis auf dreiund einen halben Thaler zusammengeschmolzcn. So hatte ich alsozu einer Reise, welche man ganz anständig mit zehn Thalern hättemachen können, für lauter Branntwein und thörichtc Späße sechsund vierzig und einen halben Thaler vergeudet!
Ich ließ mir von meinem Reisegefährten ein Gasthaus empfehlen,wo ich mich alsbald zu Bett verfügte, da ich mich von meinenAusschweifungen ganz elend fühlte. Am nächsten Morgen warendie viertehalb Thaler auch dahin und ich noch immer so übelauf, daß ich nicht nach dem Marinedepartcment gehen konnte undmich also des EffenS und Trinkens enthalten mußte.
Am andern Tage nahm sich mein Gastwirth die Mühe, sichnach dem Zustande meiner Kaffe zu erkundigen und ich erklärte ihmoffen die Wahrheit, was eine ziemlich freiurüthige Auseinandersetzungzwischen uns beiden zur Folge hatte, worin mir zu verstehe» gegebenwurde, daß ich in diesem Haus- nichts mehr zu schaffen hätte.Ich erfuhr später, daß ich in eine ächte Soldatenkncipe gerathenwar und brauchte mich also nicht mehr zu wundern, wenn sie einealte Theerjacke in jenem Hause nicht zu behandeln verstanden.
Kapitän Mir hatte mir an den damals noch lebenden Commo-dore Chauncep, der zugleich Marinecommiffair war, Empfehlungs-Briefe mitgegeben. Ich konnte nicht daran zweifeln, daß der alteHerr einen von den früheren Matrosen des Scourge im Haupt-quartiere nicht elendiglich Schiffbruch leiden lassen würde, undkrabbelte also nach dem Marine-Departement, wo ich alsbald Zutrittbei ihm erhielt.
Der Commodore schien erfreut, mich zu sehen, befragte michüber allerlei Umstände bei dem Untergange des SchoonerS undgab mir zum Schluffe die nöthige Weisung, an wen ich mich zuwenden hätte. Ich erfuhr nun auch, daß das zu meiner Pensionirungerforderliche Krankheitszeugniß bereits zu Washington eingetroffen,wegen eines Formfehlers aber wieder nach Pensacola zurückgeschickt