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seyn mochte, da außer dein nieinigen überhaupt nur noch einer zusehen.war.
Die wichtigste Veränderung aber, welche während meines Auf-enthalts im Spitale mit mir vorging, bestand darin, daß in mei-nem Geiste plötzlich die Neigung erwachte, über mein künftigesSchicksal nachzudenken und religiöse Gegenstände mit ernsten Augenzu betrachten. Mr. Terrill hatte etliche Schwarze in seinen Dien-sten, welche zu bestimmten Zeiten kleine mcthodistischc Zusammen-künfte hielten, wo allerhand fromme Hymnen gesungen und ernsteGespräche geführt wurden; ich nahm zwar nie daran Theil, da ichbesonders hier in Pensacola für etwaS'der Nrt viel zu weiß war, konnteaber von meinem Siübchen aus ihr ganzes Treiben mit anhüren.Einer der Kranken, von Konfession ein Katholik, besaß ein engli-sches Gebetbuch, das er mir lieh und worin ich mich gewöhnte, alsBeginn meiner Verehrung des Allmächtigen, jeden Tag ein Gebetzu lesen. Seit der Zeit, da ich Mr. Marchintvn'S Behausung ver-lassen hatte, war dies die erste selbstthätigc Handlung, welche sicheiner wirklichen Andachtsübung von meiner Seite annäherte, denn diepaar eilfertigen Stoßgebetlein, welche ich zuweilen in Augenblickender Gefahr vor mich hingemurmelt hatte, dürfen offenbar nichthierhergerechnet werden.
Nach einiger Zeit fiel mir aber ein, daß ein geborener undgetaufter Protestant eigentlich nicht in einem römisch-katholischenGebetbuche studiren dürfe, und so gelang es mir denn, ein prote-stantisches Andachtsbuch aufzutreiben, welches ausdrücklich für See-leute geschrieben worden war und fortan von mir statt des katho-lischen benützt wurde.
Dr. Terrill hatte eine Anzahl Bibeln unter seiner Verwahrung,von denen ich gleichfalls eine bekam und mich daran gewöhnte, je-den Abend neben meinem Gebete auch ein Kapitel in der heiligenSchrift zu lesen. Diesmal las ich die Bibel nicht blos der Erzäh-lungen halber, sondern in der ernstlichen Absicht, Geist und Herz