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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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Commodore Dallas' Flagge wehte auf derConstellation," alsich daselbst in Dienste kam; kurze Zeit später ging das Schiff nachWestindien unter, Segel. Da uns während unserer Fahrt nichtsvon Bedeutung aufstieß, so ist es nicht nöthig, die Zeitfolge derBegebenheiten so streng einzuhalten. Unser Schiff kam nach Ha-vannah, Trinidad, Curayoa, Laguayra, Santakruz, Verakruz, Kam-peachy, Tampico, Key-West u. s. w., lauter Häfen, in denen wirsammt und sonders längere oder kürzere Zeit beilegten, ja zu Santa-kruz sogar einen großen Ball an Bord veranstallete».

Nachdem wir mehrere Monate auf diese Weise zugebracht hat-ten, segelten wir nach Pensacola, wohin uns derSt. Louis" be-gleitete, der zwar von Amerika nicht gleichzeitig mit uns abgegan-gen, dagegen fast die ganze Zeit über in unserer Gesellschaft ge-blieben war. Im nächsten Frühjahr zog das ganze Geschwader in Allem etwa sieben bis acht Segel zusammen nach Vera-kruz, um, wie ich glaube, die Mexikaner in Angst und Sorgen zuversetzen.

Der Floridakrieg beschäftigte uns übrigens unter Allem am mei-sten; ich wurde zu jeder Art von Expeditionen verwendet, muß abergestehen, daß ich von den kriegführenden Indianern keine, und vonihren Genoffen nur diejenigen zu Gesicht bekam, welche sich frei-willig ergeben wollten. Ich war bald auf Dampfbooten, Kuttern,Langbooten, bald kam ich an die Küste und mußte, wie ein Soldat,mit der Muskete auf der Schulter einhermarschiren in der Thatein kostbarer Dienst für einen Matrosen!

Da es demSt. Louis" an Mannschaft gebrach, so wurdeich für eine Kreuzfahrt an dessen Bord gezogen, und machte mitihm beinahe dieselbe Rundreise wie früher auf der Fregatte. Eswar ein schönes Schiff, der St. Louis, er stand unter dem Kom-mando des Kapitäns Rousseau, eines allgemein beliebten und ge-achteten Offiziers; Mr. Byrne, mein früherer SchiffSgenoffe aufdem Delaware, wurde als erster Lieutenant der Constellation zu

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