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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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begegnete ich Kapitän Mir, mit welchem ich zuerst auf den Seeenund später auf dem Delaware gedient batte, wo er mein ersterLieutenant gewesen war; ich plauderte mit ihm über meine früherenMatrosenzeiten und kam so immer weiter bis ans Werbehaus. Derdienstthuende Offizier war Mr. M'Kennp, mein ehemaliger ersterLieutenant auf dem Brandpwine und ehe ich noch das Haus ver-ließ, stand mein Name abermals auf Onkel Sam's Matrosen-Liste.So bin ich, rein dem Zufall mich überlassend, mein ganzes Lebenlang auf der Welt herumgesegelt und selten ließ ich mir Morgensdavon träumen, was mir Abends zustoßen mochte.

Als die Zeit zur Abfahrt herankam, stellte ich mich pünktlichein und man schickte mich an Bord desHudson", welcher damalsvon Kapitän Mir kommandirt wurde. Das eine tröstliche Bewußt-sepn ist mir geblieben, daß ich aus keinem der eilf Kriegsschiffe, anderen Bord ich gedient habe wenn ich nämlich groß und klein undDienstzeiten von Jahren so gut wie die von Tagen zusammenrechneweder davongelaufen bin noch jemals an so etwas auch nur gedacht habe.

Diesmal aber mußte ich so lange auf dem Anfnahmsschiffeausharren, daß ich dasselbe herzlich satt bekam und mich bei dernächsten besten Gelegenheit auf dieConstellation" von achtunddrei-ßig Kanonen meldete, welche damals zu Norfolk für unsere Stationin Westindien ausgerüstet wurde.

Zu diesem Zwecke ward auch eine Abtheilung von uns nachjenem Schiff- transportirt und wir fanden, daß es die Werfte schonverlassen und sich zwischen den Forts vor Anker gelegt hatte. Alsich an Bord kam, überzeugte ich mich, daß ungefähr fünfzig vonmeinen Postschiffgenoffen sich gleichfalls auf der Fregatte befanden:irgend ein gemeinsamer Beweggrund mußte fie veranlaßt haben, allezu gleicher Zeit in der Marine Dienste zu nehmen. Mich hatteder oben erzählte Zufall hergeführt, wiewohl ich von jeher für dieMarine eingenommen und jeden Augenblick bereit war, wenn'S einefröhliche Seereise galt, auf einem Kriegsschiffe einzutreten.