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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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so oft wir nach Haus kamen, pflegte ich auf dem Schiffe so langeim Taglohn zu arbeiten, bis ich meinen Reisegehalt eingestrichenhatte, dann aber ließ Ned sich nicht eher wieder blicken, bis die Zeitder Abfahrt herannahte und er wieder an Bord gehen mußte.

Auch bei meinem Eintritte auf dieNormandie" hatte ich'Sauf diese Art gehalten, nur war mein Urlaub diesmal ziemlich kurzgewesen. Mr. Everdp, unser früherer Steuermann auf demErie",war eben am Strande damit beschäftigt, die zu Güterpackern,Tackelmeistern u. s. w. geeignete Mannschaft einzuschreiben, als ichzu ihm ging und mich zum Dienst auf der Normandie meldete; erbemerkte mir, das Boot sey schon vollzählig, wenn ich mich aberam nächsten Morgen oben in der Stadt auf dem Schraubendockeinfinden wollte, so wisse er mir am Bord einer Brigg eine treff-liche Stelle zu verschaffen.

So nahm ich denn am andern Tags mein Esse» in einem Ge-säße mit und ging damit nach dem Dock hinauf. Unterwegs trafich einen ehemaligen Schiffskamrraden von der Marine, einen Unter-bootsmann, Namens Benson, der mich befragte, wo ich denn mitmeinem Gefäße hinsteuerte, worauf ich ihm meine Absicht miltheilte.

Was hast du nur davon," meinte er,daß du dich mit die-sen Postschiffen herumschleppst, während du ein Kriegssahrzeug unterdeiner Lee hast?"

Er erzählte mir noch weiter, daß auch er im Begriffe stehe, sicheinzuschiffen und rieth mir seinem Beispiel zu folgen; wir leertenein Paar Flaschen zusammen und ich fühlte mich von seinen Vor-stellungen schon halb und halb überzeugt/als mir endlich die Briggwieder einfiel, worauf ich ihn alsbald verließ und nach dem Dockeilte. Aber es war zu spät, denn als ich daselbst ankam. wardas Schiff schon aus dem Dock abgesegclt und bereits auf seinemWege stromabwärts begriffen.

Somit war mein Tagewerk für heute vollbracht und ich be-schloß deshalb, einen vollen Feiertag zu machen. Auf dem Rückweg