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17 (1845) Ned Myers : aus dem Leben eines Vorkastellmatrosen
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könnten wir auch nicht länger bleiben. Mag dem übrigens sehn,wie ihm wolle, beinahe sämmtltche Matrosen ließen sich auf derSilvie de Grassc" anwerbcn, wo wir ebenfalls ein gutes Schiff,gute Offiziere und gute Behandlung antrafen.

Ueberhaupt waren sich die Havre - Packctboote in dieser Be-ziehung fast durchgehend» sehr ähnlich; die Silvie de Grassc warschon das vierte, auf welchem ich diente, und sie kamen mir sannntund sonders nicht anders vor, als wenn sie von ein und derselbenFamilie wären.

Auch auf diesem Schiff machte ich zwei Fahrten nach Havre,worauf ich cs mit derNormandie" vertauschte, welche derselbenGesellschaft angeyörte. Zu diesem Tausche hatte mich ein verdrießlicherCigarrenhandel in Havre bewogen, bei welchem ich nur insofern be-theiligt war, als ich den Fehler eines Andern auf meine Schulternhatte nehmen müssen. Der Kapitän behandelte mich immer sehrfreundlich, allein mein Temperament ist nun einmal von der Art, daßich gleich aus der Haut fahren möchte, sobald irgend etwasstrom-aufwärts" geht. Es war nichts als eine Grille, was mich von derSilvie de Graste vertrieb und mich auf ihr Schwester-Packetboot führte.

Ich gewann dieNormandie" eben so lieb wie die übrigenPostschiffe, nur war sie ein äußerst schlechter Segler, an dessen Bordich nur eine einzige Reise nach Havre machte, wie man aus demnächsten Kapitel erfahren wird.

Siebcnzchntcs Kapitel.

Dch hatte nun ohne llnterbrechnung nicht weniger als achtFahrten nach Havre mitgemacht, und meine ganze Beschäftigungwar so regelmäßig geworden, daß ich mir nächstens selbst wie einTheil eines solchen Packetbootes vorkam. Behandlung, Verpflegung,Schiffe und Offiziere kurz, Alles war nach meinen Wünschen: